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Wild West im Osten

Wild West im Osten – Menschenrechtsverteidiger in Russland brauchen Unterstützung

Zur Tötung der Menschenrechtler Stanislaw Markelow und Anastasja Baburowa erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages Burkhardt MÜLLER-SÖNKSEN:

Der Fall der beiden getöteten russischen Menschenrechtsverteidiger, die sich um die Aufklärung des Mordes an Anna Politkowskaja bemühten, ist schockierend. Und er zeigt die Gefahr, unter der Menschenrechtsverteidiger in Russland arbeiten. Der russische Menschenrechtsanwalt Stanislaw Markelow und eine regierungskritische Journalistin sind am Montag in Moskau öffentlich durch Kopfschüsse erschossen worden. Die „Nowaja Gaseta“ – Journalistin Anastasja Baburowa erlag im Krankenhaus den Schussverletzungen. Diese Gewalttat passierte vor den Augen von zahlreichen Menschen.

Der Umstand ihres Todes muss jetzt schnell und mit großer Sorgfalt aufgeklärt werden. Darüber hinaus ist es wichtig, die internationale Solidarität mit den Menschenrechtsverteidigern in Russland immer wieder öffentlich zu machen. Deutschland muss in einer offenen und kritischen Weise Menschenrechtsverletzungen kontinuierlich ansprechen. Es kann nicht sein, dass auf offener Straße Menschen erschossen werden, ohne, dass ein Aufschrei der Empörung zu hören ist. Auch wir dürfen das niemals als Normalität hinnehmen. Dass von der Bundesregierung öffentlich keine Stellungnahme zu hören war, ist eine große Enttäuschung.

P2News

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