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Mercedes-Benz trumpft am Arabischen Golf auf

Abu Dhabi oder Dubai – Mercedes-Benz liebte in diesen Tagen den Auftritt auf goldenen, aber auch wasserüberfluteten Bühnen. Zwei Veranstaltungen am Arabischen Golf brachten Verwirrung. Hintergrund: Auf der Dubai International Motor Show enthüllte Mercedes-AMG Chef Volker Mornhinweg den SLS in AMG Desert Gold und den limitierten G 55 Kompressor „Edition 79“. Im rund 150 Kilometer nördlich gelegenen Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, plauderte der Mercedes-Benz-Vorstand alias Dieter Zetsche, Thomas Weber und Joachim Schmidt mit Journalisten über einige Themen, die derzeit mit Mercedes-Benz in Verbindung gebracht werden.

Dass dieser Media-Day auf der neuen Rennstrecke Yas Marina Circuit in Abu Dhabi stattfand, hat seinen guten Grund: In Abu Dhabi ist die staatliche Investment Group Aabar ansässig, die im Frühjahr bei Daimler mit knapp zehn Prozent (2 Mrd. Euro) eingestiegen ist. Und nicht zuletzt haben sich die Scheichs gemeinsam mit Daimler beim amerikanischen Elektrosportwagen-Hersteller Tesla eingekauft, aber auch die Übernahme des Brawn-GP-Formel-1-Teams konnte mithilfe Aabers vollzogen werden. Da wundert es nicht, wenn die finanzstarken Scheichs ihre Beteiligung am schwäbischen Unternehmen aufstocken wollen. Mercedes-Benz trumpfte am Arabischen Golf kräftig auf. Das macht Sinn, schließlich ist hier die Kundschaft zu Hause – nicht nur für die Produkte. „Wir werden künftig noch aufregendere Dinge mit Daimler tun“, sagt Mohamed Al-Husseiny, Vorstandsvorsitzender bei Aabar, und sorgt weiterhin für ein spannungsreiches Umfeld.

Auf der Formel-1-Rennstrecke Yas Marina Ciriut standen der neue SLS AMG und der E 63 AMG zu Testfahrten bereit. Aber was in Deutschland der Wintereinbruch war, war sinnflutartiger Regen in Abu Dhabi – die Veranstaltung drohte zu kippen. Schließlich ist man in der Wüste nicht auf solche Wassermassen vorbereitet, der Regen hat keine Möglichkeit, in Abwassersysteme zu fließen. Die Folgen sind schwerwiegend: Die Fluten sammeln sich knöcheltiefe auf dem Boden. Ähnliches Szenario in Dubai, dort musste die Präsentation des SLS AMG Desert Gold verlegt werden. Zudem können Zeitpläne in solchen Situationen nicht eingehalten werden, der Autoverkehr kommt dann in dieser Region nahezu zum Stillstand.

Nachdem es rund 20 Stunden geregnet hatte, schien am nächsten Tag wieder die Sonne – die Veranstaltung war gerettet. Die Überraschung in Abu Dhabi war perfekt: Mercedes-Benz-Cars Chef Dieter Zetsche konnte gemeinsam mit Nico Rosberg, Formel-1-Pilot im Mercedes GP Team, das neuen E-Klasse-Cabrio enthüllen. Das viersitzige Cabriolet hat eigentlich seine Weltpremiere auf der Auto Show in Detroit im kommenden Januar – doch unter der arabischen Sonne sieht die offene E-Klasse einfach ansprechender aus. Medien, die geschrieben haben, dass das neue Cabrio auf der Dubai International Motor Show seine Premiere hat, waren falsch informiert.

Wie der neue Claim von Mercedes-Benz heißen wird, sagte Zetsche nicht. Bei Audi ist es „Vorsprung durch Technik“ und bei BMW „Freude am Fahren“. Dass die Sportlichkeit neben der Effizienz eine große Rolle spielen wird, ist nicht zu übersehen. Auch der Fahrername neben Nico Rosberg bei Mercedes GP war Zetsche nicht zu entlocken: „Wer das sein wird, werden wir wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres wissen.“

P2News/auto-reporter

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