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Mercedes-Benz baut den CLS Shooting Brake

Mercedes-Benz CLS Shooting Brake

„Mit dem viertürigen Coupé CLS haben wir 2004 ein neues Produktsegment definiert und eine Design-Ikone geschaffen. 170.000 Kunden in aller Welt zeigen, wie begeistert das Fahrzeug im Markt aufgenommen wird. Mit der Entscheidung, den CLS Shooting Brake zu bauen, unterstreicht Mercedes-Benz einmal mehr seine Führungsrolle bei neuen Fahrzeugkonzepten und beim Design, und genau das erwarten die Kunden von uns,“ sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

Das weltweit größte Werk von Mercedes-Benz Cars in Sindelfingen erhält mit dem CLS Shooting Brake ein zusätzliches Produkt. Am Standort werden heute die C-Klasse Limousine, die E-Klasse Limousine und das T-Modell, die S-Klasse und die Coupés CLS und CL sowie die Modelle des Maybach und die Guard-Fahrzeuge von Mercedes-Benz gefertigt. Kürzlich ist hier zudem die Produktion des Mercedes-Benz SLS AMG und der Kleinserie der B-Klasse F-Cell mit Brennstoffzelle gestartet. Außerdem wird ab 2014 zusätzlich die SL-Klasse in Sindelfingen produziert. Die Entscheidung spiegelt auch die Flexibilität der Mercedes-Produktion wieder, denn der CLS Shooting Brake wird künftig zusammen mit dem CLS und der E-Klasse Limousine auf einer Produktionslinie gebaut.

Dr. Wolfgang Bernhard, Vorstandsmitglied der Daimler AG für Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars & Mercedes-Benz Vans, erläutert: „Dieses emotionale neue Modell ist ein weiteres Highlight für das Werk Sindelfingen. Die Standortentscheidung belegt den herausragenden Stellenwert des Werkes als Kompetenz-Zentrum der Oberklasse von Mercedes-Benz Cars. Der CLS Shooting Brake leistet einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Kapazitätsauslastung im Herzstück unseres Produktionsverbunds.“ Die überraschende Neuinterpretation des emotionalen Coupé-Themas wurde der Weltöffentlichkeit mit einem Konzeptfahrzeug auf der Auto China 2010 im April in Peking erstmals präsentiert. Dieser Fingerzeig der Mercedes-Designer, wie sie sich die Weiterentwicklung des Themas Coupé vorstellen können, wird nun Realität. Im Jahr 2012 kommt der CLS Shooting Brake als Serienfahrzeug auf den Markt.

„Der CLS fasziniert durch sein Design und begeistert viele neue Kunden für die Marke. Mit der neuen Generation des CLS bauen wir unsere Vorreiterrolle in diesem Segment weiter aus. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir mit dem CLS Shooting Brake fortsetzen und ergänzen damit unser Produktportfolio um ein weiteres faszinierendes Fahrzeug. Der CLS Shooting Brake führt die stilvoll kultivierte Sportlichkeit, die große Mercedes-Coupés seit jeher auszeichnet, einen Schritt weiter und setzt zugleich neue Zeichen für eine weitere Emotionalisierung unserer Designsprache,“ sagt Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing.

Die Proportionen sind eindeutig die eines Coupé: Lange Motorhaube, schmale Fenstergrafik mit rahmenlosen Seitenscheiben, dynamisch nach hinten geneigtes, bis zum Heck durchgezogenes Dach. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass der Shooting Brake vier Türen und eine große Heckklappe hat. Der Shooting Brake verfügt über expressive Formen, die gleichzeitig deutliche Verwandtschaft mit der Design-Ikone CLS zeigen. Break oder gleichlautend Brake nannte man auf englisch früher Fuhrwerke, die man vorhielt, um den Widerstand ungezähmter Pferde zu brechen (to break) und ihren Bewegungsdrang zu bremsen (to brake), damit sie als Arbeitspferde nutzbar wurden. Weil Fuhrwerke dabei leicht beschädigt werden konnten, verwendete man keine, die man für andere Zwecke dringend benötigte.

Man versah die Breaks/Brakes allenfalls mit leichten, oftmals variablen Aufbauten, die beispielsweise nur dazu dienten, das zur Jagd Nötige mitzuführen. Ein solches Fahrzeug, mit dem man zum Schießen (shooting) fuhr, nannte man Shooting Brake oder Shooting Break. In den 60er und 70er Jahren wurden in Großbritannien motorisierte Shooting Breaks populär – exklusive Crossover-Fahrzeuge, die den Luxus und Stil eines Coupés mit erweitertem Raumangebot und Variabilität verbanden.

P2News/auto-reporter

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