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Kein Ansturm auf Private Krankenversicherungen

Für Beginn 2011 wurde den privaten Krankenversicherungen ein massiver Anstieg der Kundenzahlen vorhergesagt. Dafür gab es berechtigte Gründe. Der Wechsel vom Kassen- zum Privatpatient gestaltet sich bisher allerdings nur zögerlich. Das Versicherungs-Portal private-krankenversicherung.de berichtet.

Gründe für einen großen Run auf die Privaten zu Beginn 2011 gibt es genug – so etwa die Gesundheitsreform des Gesundheitsministers Philipp Rösler. Im Zuge der Reform wurde etwa die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) von 49.950 auf 49.500 Euro gesenkt. Auch der Mindestzeitraum, in dem ein Arbeitnehmer oberhalb der JAEG verdienen muss, wurde von drei Jahren auf ein Jahr verkürzt. Schätzungen zufolge sollten dadurch 16.000 potezielle Neukunden entstehen. Ein weiterer Wechsel-Grund war die Erhöhung des allgemeinen GKV-Beitragssatzes um 0,6 Prozent von 14,9 auf 15,5 Prozent zum Jahreswechsel. Trotz dieser beiden gewichtigen Gründe blieb der erwartete Zulauf bei den privaten Kassen bislang aus. Spekulationen zufolge sorgen die unterschiedlichen, manchmal intransparenten und schwer kalkulierbaren PKV-Prämien der privaten Krankenversicherer für verhaltene Reaktionen bei gutverdienenden Angestellten. Jeder Neuversicherte erhält aufgrund seines geschätzten Versicherungs-Risikos einen individuellen Beitrag. Darüber hinaus bieten die privaten Krankenkassen keine Familienversicherungen an. Das heißt, dass auch Kinder und Familienmitglieder, die nicht erwerbstätig sind, einzeln und mit eigenem Beitrag versichert werden müssen.

P2News/unister

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