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Energiesparlampen schwächeln im Test

Einer der Gründe, warum Käufer sich für Energiesparlampen entscheiden, ist die Schonung der Umwelt. Im Vergleich zur herkömmlichen Glühbirne setzen die künstlichen Lichtquellen bei gleicher Helligkeit weniger Energie um. So jedenfalls lauten die Herstellerangaben auf den Verpackungen. Die Stiftung Warentest hat 28 Modelle auf ihre Tauglichkeit hin überprüft. Das Ergebnis ist ebenso überraschend wie enttäuschend: Nur drei Testobjekte konnten mit dem Qualitätsurteil „gut“ bewertet werden. Das Verbraucherportal preisvergleich.de berichtet über die Gründe für die miserablen Testergebnisse.

Ein Hauptproblem der Energiesparlampen ist ihre kurze Lebensdauer. Bereits nach weniger Zeit verschlechtert sich aus technischen Gründen die Helligkeit, wobei genauso viel Strom verbraucht wird wie bei voller Leuchtkraft. Jede zweite geprüfte Lampe leistete nach weniger als 3.000 Brennstunden nur noch 80 Prozent ihrer ursprünglichen Arbeit und galt damit als untauglich. Hinzu kam, dass die meisten Energiesparlampen nach 6.000 Stunden gänzlich aufgaben. Dies steht in krassem Gegensatz zu den Herstellerangaben auf der Verpackung, die 10.000 Stunden und mehr deklarieren.

Enttäuschend war auch die Schaltfestigkeit der Modelle. Mit weniger als 10.000 Mal möglichem An- und Ausschalten werden die meisten Lampen nicht den Anforderungen viel frequentierter Plätze wie Treppenhäuser und Flure gerecht. Dazu kommt, dass einige Energiesparlampen ein Paar Minuten benötigen, um die volle Helligkeit zu erzeugen.

Das Wohnzimmer wirkt bei „warmweißem“ Licht besonders gemütlich. Allerdings verfälscht es mitunter die Farben, vor allem die Rottöne. An Arbeitsplätzen wie dem Schreibtisch empfiehlt sich daher ein „neutral-“ oder „tageslichtweißes“ Licht.

P2News/unister

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