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Zur Halbzeit führt Volkswagen mit drei Autos

Rallye Dakar, 7. Etappe: Volkswagen behauptet nach sieben der 14 Etappen der Rallye Dakar 2010 einen souveränen Vorsprung: Drei Race Touareg mit TDI-Power liegen vor dem Ruhetag zur Halbzeit in der Gesamtwertung vorn. Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) führen die härteste Rallye der Welt mit 11.03 Minuten Vorsprung vor ihren Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) und 22.06 Minuten vor Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) an. Eine herausragende Leistung gelang Nasser Al-Attiyah dabei auf der siebten Etappe: Von Iquique nach Antofagasta in der chilenischen Atacama-Wüste gewann der Volkswagen Werksfahrer aus Katar die mit 600 Kilometern bislang längste Etappe souverän. Er kam mit seinem Race Touareg nach einem packenden Zweikampf und vielfachen Führungswechseln 3.29 Minuten vor Stéphane Peterhansel/Jean Paul Cottret (F/F) im Xraid-BMW ins Ziel.

Auf den ersten 80 Kilometern hatten sich die beiden Fahrer gegenseitig einzelne Sekunden abgejagt. Für Al-Attiyah war es der zweite Etappensieg nach seinem Erfolg am zweiten Tag der Rallye. Carlos Sainz beendete die zunächst aus Dünen, dann einer Oberfläche aus „Salar“-Salzkristallblöcken und schließlich schnelleren, steinigen Abschnitten bestehende Strecke als Dritter der Tageswertung. Mark Miller Platz belegte die vierte Position. Die Vorjahressieger Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) erreichten vor dem Ruhetag nach zwei Reifenschäden den sechsten Etappenrang, liegen aufgrund vorheriger Zeitverluste allerdings 4:31 Stunden hinter der Spitze.

Kris Nissen, Volkswagen Motorsport-Direktor, sagt: „Hut ab vor unseren Fahrern, Beifahrern und dem Race Touareg. Den längsten Tag haben wir mit einem Etappensieg und den Plätzen eins bis drei in der Gesamtwertung bewältigt. Am Ruhetag steht den Mechanikern eine Menge Arbeit bevor, während sich Fahrer und Beifahrer ein wenig erholen dürfen. Wir sind im Moment sehr zufrieden, wissen aber auch, dass noch 50 Prozent der Rallye vor uns liegen.“

VW-Pilot Carlos Sainz, 1. Platz in der Gesamt-Wertung, erläutert: „Hohe Dünen zu Beginn und schnelle Abschnitte bildeten den ersten Teil des Rallye-Tages. Wir haben mit einem kleinen Navigationsfehler etwas Zeit eingebüßt und mein Teamkollege Nasser Al-Attiyah konnte uns so kurz nach der Neutralisierungsphase überholen. Er hat ein hohes Tempo vorgelegt und die Etappe verdient für sich entschieden. Nach diesem harten Rallye-Tag weiter an der Spitze zu liegen, ist unser kleiner Tagessieg.“

Zahl des Tages: Während der ersten Rallyewoche haben die Volkswagen Werksfahrer und -beifahrer zusammen etwa 49,5 Stunden physiotherapeutischer Behandlung erfahren. Die Anwendungen dienen zur Regeneration und zur Lockerung der auf bis zu 700 Kilometer langen Etappen strapazierten Muskulatur – um die Besatzungen der Race Touareg wieder topfit auf die nächste Etappe schicken zu können.

Aus dem Volkswagen Biwak: Multikulti – Die Volkswagen Mannschaft ist bei der Rallye Dakar international aufgestellt: Neben den sechs Nationen, aus denen die Fahrer und Beifahrer stammen – Brasilien, Deutschland, Katar, Spanien, Südafrika und aus den USA – besteht die Service-Crew aus zehn weiteren Nationen. Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Niederlande, Österreich, Polen und die Türkei sind vertreten.

Der neue Amarok im Belastungstest – Der VW Amarok, der in Argentinien gefertigt wird und bei der Rallye Dakar 2010 eine Premiere erlebt, beweist beim Wüstenklassiker seine Geländetauglichkeit im absoluten Härtetest. Der „Dakar“-Veranstalter A.S.O. setzt vier der kraftvollen Pickups mit TDI-Dieselantrieb als so genannte Besenwagen ein, die diejenigen Teilnehmer auflesen, die während der Etappen aufgeben müssen. Mit Erfolg: Die erste Rallye-Woche hat der speziell für den extremen Geländeeinsatz vorbereitete Amarok mit Bravour bestanden.

P2News/auto-reporter

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