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Zu hohe Erwartungen an Übersetzungssoftware

Übersetzungsprogramme haben in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Dennoch liefern selbst professionelle Systeme nur Rohübersetzungen. Unternehmen sollten daher ihre Erwartungen zurückschrauben und kostenlose Online-Übersetzungsdienste nur zurückhaltend einsetzen, schreibt das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen Ausgabe.

Nach der jüngsten Übernahme eines Unternehmens müssen Mitarbeiter mit ihren neuen Kollegen aus Indien oder Ungarn kommunizieren und die Webdesigner die Site des Konzerns mehrsprachig anlegen: Multilinguale Informationsfluten lassen den Bedarf an Übersetzungssoftware in Unternehmen steigen.

„Doch wer ein maschinelles Übersetzungsprogramm in seinem Unternehmen einsetzen möchte, sollte nicht denken, dass es ,out of the box‘ spontan zufriedenstellende Ergebnisse liefert – eine Erwartungshaltung, die bei vielen potenziellen Kunden existiert. Eine funktionierende Anwendung entsteht nur durch Integration in die Unternehmensanwendungen“, erläutert iX-Redakteur Ralph Hülsenbusch. Seine Empfehlung: Unternehmen sollten den Zugang zu Online-Übersetzungsdiensten kappen und die Anfragen der Mitarbeiter auf eine im Intranet installierte Version umleiten. Das kann zudem die Übersetzungsqualität erhöhen, sofern das Unternehmen eigene Termini und Standardformulierungen zentral hinterlegt.

Um die Qualität der angebotenen Übersetzungssoftware zu verbessern und deren Akzeptanz weiter zu erhöhen, wollen Hersteller und Forscher zukünftig die konkurrierenden Übersetzungsverfahren wie das regelbasierte Verfahren mit der statistischen Übersetzungsmethode kombinieren. „Erreichbar wird dies nicht allein durch eine Verbesserung der Übersetzungstechnik, sondern auch durch praktische Maßnahmen, etwa durch eine Erweiterung der Glossare oder des Benutzer-Feedbacks“, sagt iX-Experte Ralph Hülsenbusch.

P2news

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