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Zahnärzte unter Zugzwang

Die Auswirkungen von Finanzkrise und Gesundheitsreform machen auch vor deutschen Zahnarztpraxen nicht Halt. Nachdem das kassenärztliche Honorarsystem die Daumenschrauben anlegte, setzen jetzt auch die Patienten, die sich mit steigenden Selbstbeteiligungen und den Auswirkungen der Finanzkrise konfrontiert sehen, Zahnärzte zunehmend unter Kosten- und Beratungsdruck. Dies ergab eine repräsentative Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für den führenden Hersteller von Zahnersatz aus dem Ausland, Mamisch Dental (MDH AG) mit Sitz in Mülheim an der Ruhr. Die Ergebnisse zeigen: Der deutsche Zahnarztpatient ist besser informiert als landläufig gedacht und der Beratungs- und Kostendruck auf Deutschlands Zahnärzte steigt.

Über 70 Prozent der Deutschen erwarten von dem behandelnden Zahnarzt Informationen über ‚Einsparmöglichkeiten beim Zahnersatz‘ und wollen beim Zahnersatz auch sparen

Nur noch 25 Prozent der Patienten akzeptieren den ausgewiesenen Selbstkostenanteil ohne Vorbehalt

Über 50 Prozent der Deutschen möchten die Wahl über den Zahnersatzanbieter selbst treffen

Im Zuge des gestiegenen Kostenbewusstseins zeigt die Studie auch eine Zunahme der Akzeptanz von Zahnersatz aus dem Ausland. Über 40 Prozent der 14- bis 39-jährigen würden laut Umfrage auf ausländischen Zahnersatz vertrauen, wenn sie den Selbstkostenanteil dadurch verringern können. Diesem Trend passen sich auch die Zahnärzte zunehmend an. Schon heute arbeiten zahlreiche Praxen mit entsprechendem Material und sind von dessen Qualität überzeugt. Der Marktführer MDH beliefert derzeit rund 5.000 Zahnärzte in Deutschland mit preisgünstigerem Zahnersatz aus seinem, unter deutscher Führung stehenden, Meisterlabor in China. Befürchtungen vor eventuellen Ressentiments gegenüber dem China-Zahnersatz konnte die repräsentative Umfrage weitestgehend zerstreuen: „Nur die Generation 60 bis 70 Jahre plus lehnte die Auslandsfertigung mit Werten um die 50 Prozent ab“, so Dr. Holger-Ludwig Riemer, Vorstand der MDH AG. Die jüngeren Generationen sind mit Akzeptanzwerten über 40 Prozent dem Angebot gegenüber schon deutlich aufgeschlossener. „Diese Generationen sind damit aufgewachsen, dass Markenartikel in Zeiten der Globalisierung nicht mehr vor der Haustür produziert werden“, erklärt Riemer weiter.

P2news

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