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Wolfgang Kubicki fordert Birgit Homburgers Rücktritt

Der FDP-Spitzenpolitiker Wolfgang Kubicki fordert den Rücktritt der Fraktionsvorsitzenden seiner Partei im Bundestag, Birgit Homburger. „Bei aller Liebe zu Frau Homburger können wir nicht davon sprechen, dass sie eine dramatische öffentliche Wahrnehmung zugunsten der FDP verbreitet hat“, begründet der Fraktionschef der schleswig-holsteinischen FDP dies im „Weser-Kurier“. „Es gibt Journalisten, die immer noch fragen: Wer ist Frau Homburger?“ Kubicki, der auch dem Bundesvorstand der FDP angehört, drängt auf einen Wechsel noch vor der planmäßigen Neuwahl der Fraktionsspitze im Oktober: „Man muss ja nicht warten, bis man nicht wiedergewählt wird. Man kann ja auch verzichten, wie das andere getan haben – in der Erkenntnis, dass ihr Verbleiben an bestimmten Positionen nicht so sinnvoll ist“, legt er seiner Parteifreundin nahe.

Als mögliche Nachfolger nennt Kubicki zwei prominente Liberale: „Daniel Bahr wäre ein hervorragender Fraktionschef, auch Dirk Niebel.“ Homburgers Nachfolger müsse vor allem das Profil der Partei wieder erkennbar machen: „Die FDP darf sich in der Koalition nicht allzu viel von der Union gefallen lassen.“ Gelegenheit dazu sieht Kubicki in der Steuerpolitik, etwa „die Abschaffung der zahlreichen Mehrwertsteuer-Ausnahmen, die bislang von Finanzminister Wolfgang Schäuble blockiert wird“.

P2News/Weser-Kurier

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