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Wohlfahrtsverband mahnt dezentrale Strukturen bei Hartz IV an

Der Paritätische Wohlfahrtsverband begrüßt die Einigung von Bund und Ländern, durch eine Grundgesetzänderung den Weg für eine Lösung des Zuständigkeitsgerangels bei Hartz IV frei zu machen.

Endlich sei Klarheit und Sicherheit geschaffen, dass die Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin alle Hilfen aus einer Hand erhalten werden. „Bund und Länder haben mit der Einigung Verantwortungsbewusstsein demonstriert, jede weitere Verzögerung hätte ein Chaos vorprogrammiert,“ so Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider.

In der weiteren Ausgestaltung der gesetzlichen Grundlagen fordert der Paritätische ein Höchstmaß an dezentralen Entscheidungsstrukturen beim Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente. „Die Entscheidungen müssen da fallen, wo die Menschen sind,“ so Schneider.

Nur vor Ort könne auf die individuellen Bedingungen im Einzelfall passgenau eingegangen, könnten regionale Ausbildungs- und Arbeitsmarktbedingungen optimal berücksichtigt und nachhaltige Kooperationspartnerschaften und Fördernetzwerke aufgebaut werden.

P2News

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