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Wohin mit dem Findeltier?

Skrupellose Tierhalter, die ihr Tier einfach aussetzen, sind leider immer noch an der Tagesordnung. Hier sollte die Devise lauten: nicht wegschauen, sondern helfen

Eines Tages hoppelt ein Kaninchen über fremden Rasen, eine Katze sucht Unterschlupf bei Unbekannten oder ein Hund streunt ziellos umher. Viele Menschen fühlen sich unsicher und hilflos, wenn sie ein offenbar herrenloses Tier finden: Was tun? Die Tierexperten der Fachmarktkette Fressnapf wissen Rat.

Findet sich am Tier selbst keine Plakette oder ein sonstiger Hinweis darauf, wem es gehören könnte, so hat man nach dem Gesetz eine Fundsache entdeckt. Das muss beim nächsten Tierheim, bei der Polizei oder der Ordnungsbehörde gemeldet werden. Scheint das Tier verletzt zu sein, sollte jedoch der erste Gang zum Tierarzt führen. Die Kosten dafür trägt der Finder, es sei denn, der Besitzer lässt sich ausfindig machen. Der Tierarzt kann übrigens prüfen, ob das gefundene Tier einen Mikrochip trägt – dann ist seine Herkunft leichter zurückzuverfolgen. Bei Heimtierdatenbanken wie dem Deutschen Haustierregister im Deutschen Tierschutzbund e.V. oder Tasso kann auf eigene Initiative eine Fundmeldung gemacht werden, entweder telefonisch oder online.

Ist kein Besitzer auffindbar, wurde das Tier möglicherweise ausgesetzt – das kommt gerade in der Ferienzeit häufiger vor. In solchen Fällen kümmert sich das Tierheim darum. Will man als Finder das Tier lieber in die eigene Obhut nehmen, so sollte auf jeden Fall beim Tierheim oder der Polizei Bescheid gegeben werden – denn nur so haben die echten Besitzer eine Chance, einen ausgebüchsten Liebling zurückzubekommen. Erst, wenn sich nach sechs Monaten niemand gemeldet hat, darf der Finder das Tier behalten.

News-Reporter

P2News

Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz/News-Reporter
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