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Das geheimnisvolle Höhenlabyrinth von Paris

Paris bietet einen abenteuerlichen Untergrund: Kalksteinbrüche perforieren den Boden als gigantisches Labyrinth und bieten Höhlengänge mit einer Gesamtlänge von rund 300 Kilometern. Offiziell ist es seit 1955 verboten, diese alten Steinbrüche zu betreten – aber gerade das macht es für viele so reizvoll, die Welt unter der Metropole zu erkunden. NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND berichtet darüber in der Titelgeschichte der Mai-Ausgabe. Viele Meter unter den Straßen, Parks und Häusern befinden sich gigantische Grabgewölbe mit Millionen von Skeletten, akkurat gestapelten Totenköpfen und Knochen, von denen einige mehr als tausend Jahre alt sind. Hier stehen mit Goldbarren gefüllte Tresorräume französischer Banken, ehemalige Weinkeller werden mittlerweile als Clubs und Galerien genutzt. Neben den wenigen öffentlich zugänglichen Höhlen existieren viele andere geheime Stollen, in denen sich Höhlengänger treffen, um zu feiern, zu arbeiten oder das einzigartige Labyrinth in Ruhe zu erkunden. Sogar ein großer Fischteich findet sich in den Katakomben. Er liegt unter der Alten Oper, und seine Existenz halten viele Pariser immer noch für ein Gerücht. In die verzweigten Gänge gelangt man über Gullys und verborgene Schächte. Polizisten und Inspekteure patrouillieren zwar regelmäßig in den Gängen, aber da das System noch nicht komplett kartographiert ist, finden Höhlengänger immer wieder neue Schlupfwinkel und Stollen für private Erkundungen.

P2News/Gruner+Jahr, National Geographic

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