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Wirtschaft muss Verantwortung für Ingenieur-nachwuchs übernehmen

Anlässlich des Tages der Talente erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Ilse Aigner MdB:

Während die Bundesregierung die Haushaltsmittel für Stipendien seit 2005 um 40 Prozent erhöht hat, investieren viele Unternehmen lieber noch in Headhunter als in Ingenieurstudenten.

Wer öffentlich immer wieder einen Ingenieurmangel beklagt, muss sich auch fragen lassen, was er selber bereit ist, dagegen zu tun. Offenbar reichen die durch den Mangel verursachten Ausfälle für die betroffenen Unternehmen immer noch nicht, um endlich einmal im wahrnehmbaren Umfang mit Stipendien gute Schulabgänger zu einem Ingenieurstudium zu motivieren und sie dadurch für eine spätere Tätigkeit an sich zu binden.

Dies ist umso erstaunlicher, als dieselben Unternehmen bei der Facharbeiterausbildung erheblich mehr leisten. Die Kosten hierfür tragen sie traditionell fast alleine. Wenn aber schon eine Facharbeiterausbildung für ein Unternehmen eine gute Investition ist (wissenschaftliche Studien belegen dies), dann muss dies auch für eine Ingenieurausbildung gelten.

Die Unternehmen müssen sich nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung Gedanken über ihre mittelfristige Personalplanung machen. Die Vergabe von Stipendien etwa an Ingenieurstudenten dürfte dabei deutlich günstiger kommen, als die spätere Personalsuche mit Ausfall-, Personalgewinnungs- und Fehlbesetzungskosten. Ein erster Schritt: Stipendien der Wirtschaft für mindestens fünf Prozent der Studenten.

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

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