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TÜV Rheinland: Siebtes Rekordjahr in Folge

Zweistelliges Wachstum trotz abflauender Konjunktur / Umsatz deutlich über 1 Milliarde Euro

TÜV Rheinland schließt das Geschäftsjahr 2008 mit dem siebten Rekordergebnis in Folge ab. Der Umsatz durchbricht erstmals die Milliardengrenze und steigt auf voraussichtlich 1,1 Milliarden EUR. Das entspricht einem Wachstum von 11 Prozent (Umsatz 2007: 984,4 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Steuern steigt nach vorläufigen Einschätzungen auf rund 70 Millionen EUR, die Umsatzrendite steigt auf 6,5 Prozent. TÜV Rheinland bilanziert das Jahr 2008 erstmals nach IFRS (International Financial Reporting Standards).

„Wir haben das erfolgreichste Jahr seit Gründung des Unternehmens abgeschlossen. Jetzt gilt es, angesichts der weltwirtschaftlichen Entwicklung dieses hohe Niveau zu stabilisieren. Wir planen aber auch im Jahr 2009 mit einem weiteren, moderaten Wachstum“, sagte der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Bruno O. Braun.

Neue Arbeitsplätze in Deutschland

Das Wachstum hat Arbeitsplätze weltweit geschaffen, den stärksten Zuwachs gab es jedoch in Deutschland. 350 neue Arbeitsplätze, überwiegend für hoch qualifizierte Mitarbeiter, wurden in Deutschland durch das starke Wachstum zusätzlich geschaffen. 500 neue Stellen sind in den weiteren 60 Ländern rund um den Globus entstanden, in denen TÜV Rheinland am Markt etabliert ist. Die TÜV Rheinland Group beschäftigt derzeit 13.300 Mitarbeiter, davon 6.500 am Standort Deutschland und 6.800 außerhalb Deutschlands.

Prof. Bruno O. Braun: „Wir waren mit einem Wachstum von 10 Prozent insbesondere im deutschen Markt erfolgreich und haben die Chance der Liberalisierung der Industriedienstleistungen genutzt.“

Investitionen in Zukunftsmärkte

TÜV Rheinland investiert gezielt in neue Märkte, Technologien und in seine Mitarbeiter. So wurden 2008 in den USA zwei Prüfgesellschaften akquiriert und ein Joint Venture im Bereich Photovoltaik mit der Arizona State University gegründet. Damit ist TÜV Rheinland in der Lage, in der Wüste von Arizona an 325 Sonnentagen im Jahr Photovoltaikmodule unter extremen Umweltbedingungen zu prüfen.

Am Standort Köln entsteht zurzeit das weltgrößte Prüfzentrum für Photovoltaikmodule mit einer Investitionssumme von vier Millionen Euro. TÜV Rheinland prüft bereits heute rund 70 Prozent aller Module, die auf den Markt kommen, in seinen Laboren in Köln, den USA, Japan und China.

„Wir wollen auch in diesem, wegen der unsicheren weltwirtschaftlichen Entwicklung, schwierigen Jahr weiter wachsen. Dabei werden beispielsweise Energieversorgung und Energieeffizienz zwei wichtige Themen sein, bei denen wir als TÜV Rheinland unsere Prüfdienstleistungen erbringen. Mit gesundem Wachstum und der Schaffung neuer Arbeitsplätze am Standort Deutschland werden wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen gerecht. Wir planen in diesem Jahr 750 neue Arbeitsplätze weltweit und haben derzeit alleine in Deutschland mehr als 150 offene Stellen für Fachkräfte zu besetzen“, erläuterte Prof. Bruno O. Braun abschließend.

P2News

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