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IT-Investitionen 2009: Unternehmen treten auf die Kostenbremse

Die Unternehmen in Deutschland gehen 2009 mit ihren IT-Investitionen sparsamer um. Rund 30 Prozent der IT-Verantwortlichen rechnen damit, dass die Ausgaben für Informationstechnologie im laufenden Jahr rückläufig sein werden. Damit hat sich die Zahl der Budget-Pessimisten in einem verunsicherten Marktumfeld gegenüber dem Vorjahr bereits um mehr als fünf Prozentpunkte erhöht. Besonders deutlich fällt der Sparkurs dabei in der Finanzdienstleistungsbranche aus. Hier gehen 40 Prozent der Entscheider von fallenden IT-Ausgaben aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „IT-Budget 2009“ der Fachzeitschrift InformationWeek, die von Oktober bis Dezember 2008 zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.

Das vorsichtige Investitionsverhalten spiegelt sich gleichzeitig in einer sinkenden Zahl der Budget-Optimisten wider. Gegenüber 2008 verringerte sich die Gruppe der Investitionsfreudigen, die mit steigenden Ausgaben rechnen, um knapp zwei Prozentpunkte auf 24 Prozent. Mit gleichbleibenden Budgets rechnen für 2009 nur noch 47 Prozent der Befragten. Vor einem Jahr waren es noch 51 Prozent.

Mit Blick auf die Branchen zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede. Neben den zurückhaltenden Finanzdienstleistern, die zu 80 Prozent mit rückläufigen oder gleichbleibenden IT-Budgets kalkulieren, steht beispielsweise ein auffallend optimistischer Handel. Die Zahl der Budget-Pessimisten ist in dieser Branche mit rund 20 Prozent nur gut halb so groß wie bei den Banken und Versicherungen. Insgesamt gehen die Handelsunternehmen zu über 80 Prozent von stabilen oder größeren IT-Budgets aus.

P2News

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