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Der Weg zur sichereren Bank

Während hier zu Lande noch heftig über eine Verstaatlichung von angeschlagenen Banken gestritten wird, machen so vermeintlich wirtschaftsliberale Länder wie Großbritannien und die USA Nägel mit Köpfen und übernehmen Kreditinstitute. Jüngstes Beispiel ist der mehrheitliche Einstieg des britischen Staats bei Lloyds. Sicher hat Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodeor zu Guttenberg (CSU) durchaus Recht, dass man der Einführung der Staatswirtschaft „nicht leichtfertig Tür und Tor“ öffnen solle. Zudem hat der Staat oft genug bewiesen, dass er kein guter Unternehmer ist – siehe die Landesbanken, die sich zum Teil in dramatischer Schieflage befinden. Doch was ist die Alternative, wenn eine „systemrelevante Bank“ vor dem Ruin steht? Jedenfalls kaum eine Pleite, wie die Schockwellen nach dem Aus für die US-Bank Lehman zeigten. Da ist es nicht die schlechteste Option, wenn der Staat mit Milliarden zur Seite steht. Der Preis dafür muss aber ein (zumindest zeitlich befristeter) Einstieg mit absolutem Mitspracherecht sein – wie in Großbritannien und den USA.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

P2News

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