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Hotellerie auf dem Weg aus der Krise

Trendwende auf dem deutschen Hotelmarkt: Im ersten Halbjahr 2010 stiegen der Umsatz um 3,6 Prozent, die Zahl der Übernachtungen um 4 Prozent und die durchschnittliche Zimmerauslastung um 5,6 Prozent. Mit einem Plus von 9 Prozent kletterte dabei die Anzahl der Übernachtungen von ausländischen Gästen höher als die der Inländer (plus 2 Prozent). „Die deutsche Hotellerie ist auf dem besten Weg, die Auswirkungen der schweren Wirtschaftskrise zu überwinden und wieder an das Vorkrisenniveau bei Auslastung und Beschäftigung anzuknüpfen“, sagte Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA) bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen in Berlin. Dies sei umso bemerkenswerter, weil die Hotellerie als konjunktursensible Branche sonst einer wirtschaftlichen Erholungsphase grundsätzlich hinterherhinke. Beim Aufschwung geholfen habe die Mehrwertsteuersenkung der Bundesregierung von 19 auf 7 Prozent, räumt Verbandschef Dreesen ein. Die durchschnittlichen Bruttozimmerpreise (inkl. Mehrwertsteuer) sanken aber lediglich um 0,5 Prozent auf 97 Euro. Dafür zogen die Nettopreise (ohne Mehrwertsteuer) um 10,7 Prozent an. Der durchschnittliche Ertrag für ein Zimmer wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 17 Prozent auf 54 Euro. Die Mehrwertsteuersenkung ist nach den Zahlen des Beherbergungsgewerbes also nicht mit ermäßigten Zimmerpreisen bei den Gästen angekommen, bedauert der ARCD. Die Hotellerie will aber laut Verband schon in „Millionenhöhe“ investiert und tausende neue Jobs geschaffen haben. Der Hotelverband Deutschland (IHA) zählt nach eigenen Angaben rund 1200 Betriebe mit rund 150 000 Hotelzimmern in Deutschland zu seinen Mitgliedern. ARCD

P2News/ARCD

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