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Wintersport: Worauf kommt es beim Helmkauf an?

Seit dem tragischen Skiunfall des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus ist die Nachfrage nach Skihelmen ungebrochen. In vielen Geschäften – vor allem in Wintersportorten – sind Helme bereits ausverkauft oder deren Auswahl stark eingeschränkt. Die Initiative Sicher im Schnee warnt jedoch vor überstürzten Schnellkäufen und Käufen im Internet. Denn um eine optimale Schutzwirkung zu erzielen, sollten Wintersportler einige wichtige Punkte beim Kauf des Helmes beachten und sich beim Anprobieren Zeit lassen.

Ein guter Helm ist schick, warm und sicher zugleich. Durch seine Widerstandsfähigkeit sowie die Absorption und Umlenkung von Stößen bietet er größtmöglichen Schutz. Das Tragen eines Helms kann 85 Prozent aller schweren Kopf- und Gehirnverletzungen im Skisport vermeiden. Die Initiative Sicher im Schnee rät daher Kindern und Erwachsenen beim Skifahren und Snowboarden einen Helm zu tragen.

Der Sportfachhandel hat zahlreiche unterschiedliche Helmmodelle und Designs im Programm. Neben dem persönlichen Gefallen sind vor allem die Passform und die Verarbeitung entscheidend für die Sicherheit im Skisport. Wintersportler jeden Alters sollten den Helm daher immer persönlich anprobieren. Nur wenn er richtig sitzt kann er bei einem Sturz oder einer Kollision seine volle Schutzwirkung entfalten. Gerade bei Kindern passen Helmgröße und Kopfumfang häufig nicht zusammen.

Grund dafür sind meist Eltern, die den Helm gezielt eine Nummer größer kaufen, so dass er in der nächsten Saison auch noch passt. Ist der Helm aber zu groß, sitzt er in Gefahrensituationen nicht richtig oder verrutscht beim Aufprall – so schützt er nicht mehr umfassend. Zu kleine Helme schmälern hingegen das Skivergnügen. Drückt der Helm oder wurde eine falsche Passform gewählt, kann das zu Kopfschmerzen führen oder Sportler verzichten ganz auf den unbequemen Kopfschutz. Tipp für den Kauf: Der Helm muss durch Stoffeinsätze mit Klettverschluss oder Nackengurt mit Drehschraube individuell verstellbar sein und sich damit optimal an den Kopf anpassen lassen ohne dabei zu drücken. Bei abrupten Kopfbewegungen darf sich der Helm nicht bewegen.

Grundsätzlich sollte ein Helm die Sicherheitsanforderungen der europäischen Norm EN 1077 erfüllen und CE-geprüft sein. Zudem muss er eine harte Außenschale haben und auch mit Skibrille bequem zu tragen sein. Zum Kauf im Sportfachhandel empfiehlt es sich daher die Brille mitzubringen. Helme mit Belüftungssystemen zum Temperaturausgleich sind bei jedem Wetter angenehm zu tragen. Die Ohrenpads sollten bei Minustemperaturen wärmen, bei gutem Wetter aber auch abnehmbar sein. Bei einigen Modellen ist das Innenteil komplett abtrennbar und waschbar, für Allergiker sind zudem antiallergene Fütterungen erhältlich.

Ein weiterer Aspekt für die Wahl des geeigneten Helms ist das Fahrverhalten des Sportlers: gemütlicher Freizeitfahrer oder Freestyler, Anfänger oder Profi, Skifahrer oder Snowboarder. Im Sportfachhandel gibt es für jeden Wintersportler ein geeignetes Modell.

Die hohe Nachfrage nach Helmen ist ein positives Signal für das steigende Interesse am Thema Sicherheit im Wintersport.

P2News

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