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Winterkorn: Der Staat sollte sich raushalten

Harte Worte gegen mögliche Staatshilfen für Opel fand VW-Chef Martin Winterkorn in einem Interview für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Winterkorn spricht sich klar gegen staatliche Unterstützung für den Wettbewerber aus. Auf die Frage, ob der Staat Opel retten solle, sagte Winterkorn: „Der Staat sollte sich raushalten.“ Wenn er punktuell einem Unternehmen mit Bürgschaften beispringe, sei das legitim. Aber das sollte nur für eine Übergangszeit gelten. „Der Staat darf nicht zur Rettungsgesellschaft für Firmen werden, denen möglicherweise der Bankrott droht.“

Ob Opel tatsächlich der Konkurs drohe, könne er nicht beurteilen, sagte der Vorstandsvorsitzende des Volkswagen-Konzerns.“Das wäre natürlich zu bedauern.“ Er wisse nur, dass die Ablösung vom US-Mutterkonzern General Motors nicht so einfach sei „bei der engen Vernetzung, die über Jahre gewachsen ist“.

Winterkorn kündigte in dem Interviw an, auf die allgemeine Absatzkrise mit einem massiven Stellenabbau zu reagieren. Alle 16 500 Leiharbeiter-Stellen, die es in dem Unternehmen Ende 2008 noch gab, werden in diesem Jahr gestrichen. Die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft seien zurzeit gesichert. „Für dieses Jahr sehe ich da keine Probleme“, sagte der VW-Chef, „erst wenn es dann nicht mehr weitergeht, müsste man über andere Dinge nachdenken.“

P2News

auto-reporter.net
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