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Wieder Streit in der Linken um Doppelspitze

Klaus Ernst, Gesine Lötzsch

Gut eine Woche vor dem Bundesparteitag der Linken in Rostock wächst der Druck auf die designierten Parteichefs Klaus Ernst und Gesine Lötzsch, ihre Ämter als stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion abzugeben. Helmut Holter, Linksfraktionschef im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, sagte dem „Tagesspiegel“ , Ernst und Lötzsch sollten sich auf ihre neue Aufgabe konzentrieren, die Arbeit in der Fraktion müsse auf breite Schultern verlagert werden. Ohnehin hätten die Parteichefs Gaststatus im Vorstand der Bundestagsfraktion. Sachsens Landeschef Rico Gebhardt argumentierte, in seinem Verband habe er als Vorsitzender sogar Stimmrecht im Fraktionsvorstand. Bei Einführung einer ähnlichen Regelung auf Bundesebene wüsste er nicht, warum Ernst und Lötzsch Vizevorsitzende der Fraktion bleiben sollten, sagte Gebhardt. Hintergrund der Forderung ist Unbehagen an der Basis darüber, dass fast alle wichtigen Positionen in der künftigen engeren Parteiführung von Bundestagsabgeordneten besetzt werden sollen.

P2News/Der Tagesspiegel

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