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Wie wir wurden, was wir sind

In diesem Herbst wagt sich das ZDF an eine gigantische Aufgabe: Die komplette Geschichte der Deutschen in einer großen, zehnteiligen Dokumentation – mit Spielfilmszenen und hochmoderner Computergrafik. Es wird die aufwändigste Dokumentarreihe zur deutschen Geschichte, die es jemals im deutschen Fernsehen gegeben hat. „Die Deutschen“ heißt die Reihe und startet am Sonntag, 26. Oktober. Guido Knopp, Leiter des ZDF-Programmbereichs Zeitgeschichte und Zeitgeschehen über das Mammut-Projekt.

Eine große Geschichte der Deutschen, von den Anfängen im 10. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert hinein, eine bewegende Geschichte mit den spannenden Wendepunkten – das zeigen wir in zehn Folgen von „Otto und das Reich“, so heißt die erste Folge, bis zur letzten Folge „Wilhelm und die Welt“.

Vom zehnten Jahrhundert bis zum Ende des 1. Weltkriegs zeichnet „Die Deutschen“ unsere Geschichte nach, gegliedert nach Epochen. Für jede Epoche steht eine herausragende historische Figur, von Barbarossa über Luther und Wallenstein bis zu Napoleon, Bismarck und Kaiser Wilhelm. Peter Arens, Leiter der ZDF-Redaktion Kultur und Wissenschaft, sagt: Hier wird Geschichte lebendig.

Peter Arens Wir vermischen dokumentarische Filmerzählung mit Szenen, so dass wir immer Biographien großer Deutscher erzählen können. Wir haben die großen Schauplätze der deutschen Geschichte im Original, haben aber auch in einzelnen Schlüsselszenen Geschichte mit den Mitteln des Spielfilms rekonstruiert sozusagen.
Historische Schauplätze wurden nachgebaut, wie etwa die Krönungskapelle Karls des Großen in Aachen, die alte Peterskirche in Rom oder der Innenraum der Paulskirche in Frankfurt im Jahr 1848. Hochkarätige Schauspieler schlüpften in die Rollen der Menschen, die Geschichte machten. Entscheidende Schlachten wurden mit Hunderten von Komparsen in Szene gesetzt. Faszinierende 3D-Grafiken und Computer-Animationen erwecken historische Schauplätze wie eine Sachsenburg aus dem 10. Jahrhundert zum Leben. So schaffen es die Macher um Guido Knopp, uns in zehn mal 45 Minuten zu zeigen, was uns Deutsche, geschichtlich gesehen, geprägt hat. Ein roter Faden zieht sich dabei durch:
Wir sind ein Land der Stämme, und wir sind ein Land der Regionen. Die Probleme, die Angela Merkel mit ihren Ministerpräsidenten hat, hatte Otto der Große mit seinen Herzögen auch. Nur ging es damals nicht, wie heute, um Geld. Es ging um Mord und Totschlag.

Wir Zuschauer sollen uns wirklich ein Bild machen können, wie die Deutschen in unterschiedlichen Epochen lebten, wie sie sich anzogen und wie ihre Städte und Dörfer aussahen. Klar, dass die Redaktion monatelang recherchierte und sich intensiv mit Historikern austauschte. Peter Arens:

Wir würden es niemals wagen, zehn Jahrhunderte deutscher Geschichte ohne die Unterstützung der Wissenschaft zu erzählen: Welche Rüstungen haben die Ritter getragen? Welche Waffen gab es zu welchem Zeitpunkt? Ohne die Unterstützung von Experten können Sie Geschichte optisch nicht abbilden.

„Die Deutschen“ – ein außergewöhnlicher Programmschwerpunkt im ZDF im Oktober und November. Guido Knopp ist sicher:

Ein Fenster in die Vergangenheit wird aufgemacht, das zeigen soll, woher wir kommen, wie wir wurden, was wir sind.

„Die Deutschen“ – das große, zehnteilige Dokudrama: Vom 26. Oktober bis zum 25. November, immer sonntags um 19.30 Uhr und dienstags um 20.15 Uhr im ZDF.

ZDF, P2news

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