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Wie entstehen graue Haare?

Trotz ständigem Fortschritt in Medizin und Wissenschaft kommen wir um eines nicht herum: Nämlich um das älter werden. Unaufhaltsam dreht sich das Rad der Zeit und ehe wir uns versehen ist es da, da erste graue Haar. Viele Faktoren beeinflussen diesen Prozess, aber warum werden die Haare eigentlich grau?

Für die meisten Menschen ist die Frisur mit ein Ausdruck des individuellen Charakters und wichtig für das eigene Schönheitsempfinden. Den Haaren wird in punkto Pflege viel Beachtung geschenkt und für jeden Haartyp gibt es ein großes Angebot verschiedener Shampoos, Pflegespülungen und andere Pflege- und Stylingprodukte. Doch mit dem Alter tauchen auch die ersten grauen Haare auf. Im Schnitt geschieht dies zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr.

Wie entstehen graue Haare?

Der Körper besteht aus unzähligen verschiedenen Zellen, welche alle unterschiedliche Aufgaben im menschlichen Körper erfüllen. Hautzellen, die Pigmente und Farbstoff, das sogenannte Melanin, herstellen, nennt man Melanozyten. Je nachdem, wie viel Melanin in der Haut eingelagert ist, ist die Hautfarbe heller oder dunkler und mehr oder weniger empfindlich gegen UV-Strahlung. Und genau diese Melanozyten befinden sich auch in den Haarwurzeln. Genau genommen befinden sich in den Haaren zwei Sorten von Melanin, nämlich das schwarz-braune Eumelanin und das rötlich-blonde Pheomelanin. Je nachdem, in welchen Mengen Eumelanin und Pheomelanin im Haar vermischt sind, entstehen die unterschiedlichen individuellen Haarfarben. Je älter man wird, umso schwächer werden die Zellen und sterben letzten Endes ab. Das bedeutet, dass sie sich immer langsamer teilen, bis die Replikation der Zellen vollkommen stoppt. Geschieht dieser Verfall mit den Melanozyten in den Haaren, verliert das jeweilige Haar nach und nach seine natürliche Farbe und ergraut. Allerdings erscheinen die Haare nur grau oder weiß, denn tatsächlich sind sie eigentlich farblos, nachdem kein Melanin mehr produziert wird.

Kann man das grau werden der Haare verhindern?

Was genau die Geschwindigkeit des Ergrauens der Haare beeinflusst, lässt sich schwer sagen. Vererbung ist wohl einer der Hauptgründe und auch eine große Rolle spielt wahrscheinlich die Ernährung. Die Haare am Kopf werden in der Regel als erstes grau, dann folgen die Barthaare, die Augenbrauen und letztlich die restliche Körperbehaarung. Wen graue Haare stören, der kann auf Haarfärbemittel zurückgreifen, die es auch speziell für graues Haar gibt.

Ob man zu seinen grauen Haaren als Zeichen des natürlichen Alterungsprozesses steht, oder mit Farbe nachhilft, bleibt jedem selbst überlassen. Verschont vom ergrauen der Haare bleiben nur die allerwenigsten Menschen. Sollten allerdings unnatürlich viele graue Haare vor dem 25. Lebensjahr in Erscheinung treten, könnte dem eine Krankheit zugrunde liegen und es sollte zur Abklärung ein Arzt aufgesucht werden.

P2News/arzneimittel.de

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