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Wie Deutschlands Kinder mit Geld umgehen

Banker verspekulieren sich, Politiker riskieren den Staatsbankrott – kann denn niemand mehr mit Geld umgehen? Vielleicht unsere Kinder, dachte sich die Zeitschrift ELTERN FAMILY und hat für ihre aktuelle Ausgabe nachgefragt.

„Glaubst du, dass du gut mit Geld umgehen kannst?“, lautet die genaue Frage, auf die 1654 Kinder und Jugendliche zwischen neun und 19 Jahren antworteten. Die große Mehrheit von 75 Prozent gab an, dass sie dies könne. Die Antworten im Detail (Mehrfachnennungen waren möglich): „Ich lege Geld für Sparziele zurück“ (24 Prozent), „Ich überlege genau“ (16 Prozent), „Ich teile mein Geld gut ein“ (11 Prozent), „Ich bin sparsam“ (8 Prozent).

6 Prozent sagen „Ich habe immer genug Geld“, 5 Prozent „Ich muss mein eigenes Geld verdienen“, 4 Prozent „Den Umgang mit Geld lernen wir in der Schule, zum Beispiel in Schulfirmen“, 3 Prozent „Meine Eltern erklären mir den Umgang mit Geld gut“.

Nur 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler geben an: „Nein, ich kann nicht mit Geld umgehen.“ Ihre Gründe: „Ich gebe Geld gleich aus“ (7 Prozent), „Was schön ist, will ich haben“ (4 Prozent), „Ich bekomme kein Taschengeld“ und „Das lerne ich später“ (je 2 Prozent).

Vier konkrete Stimmen aus der Umfrage: „Mein Wellensittich kann besser sparen als ich“, sagt ein humorvoller 14-Jähriger Gymnasiast. Ein 7-Jähriger Grundschüler: „Ich möchte mir eine Geldzählbox kaufen. Die zählt jeden Euro und jeden Cent. Aber sie kostet 7,99 Euro.“ Eine 9-Jährige Grundschülerin: „Ich spare schon für mein Haus“. Dagegen eine 13-Jährige Realschülerin: „Ich konnte mal mit Geld umgehen. Aber jetzt habe ich nur noch Klamotten, Schmuck und Schminke im Kopf…“

P2News/Gruner+Jahr AG & Co KG

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