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Wie der Urwald für Diesel stirbt

Deutsche Besitzer von benzinbetriebenen Kraftfahrzeugen schielen häufig mit Neid auf die stets niedrigeren Dieselpreise. Doch der vermeintlich billigere Kraftstoff kommt der Umwelt teuer zu stehen, wie Greenpeace herausfand. Das Fahrzeugportal auto.de informiert, warum für den deutschen Diesel der Urwald sterben muss.

Mit Beginn der Jahres 2009 muss konventionellem Diesel circa sieben Prozent Diesel aus nachwachsenden Rohstoffen beigemischt werden. Dies soll bewirken, dass die CO-2 Ausstöße im Straßenverkehr gesenkt werden. Ein Beitrag zum Umweltschutz also, zum Wohle der Natur und im Kampf gegen Schadstoffe. Die Realität sieht jedoch anders aus. Der in Deutschland angebaute Raps und der davon gewonnene Biodiesel kann lediglich eine Beimischquote von fünf Prozent decken. Dies ist einer der Gründe, warum stattdessen Kraftstoff aus Palm- und Sojaöl verwendet wird. Nachforschungen der Umweltschützer von Greenpeace haben ergeben, dass insgesamt jährlich rund 130 000 Tonnen Palmöl und 250 000 Tonnen Sojaöl an deutschen Tankstellen getankt werden. Der fragliche Kraftstoff stammt meist aus Südostasien und Südamerika, wo insbesondere in Argentinien und Indonesien für die Dieselproduktion riesige Flächen des Urwalds vernichtet werden, um die erforderlichen Rohstoffe anzubauen. Der Regenwald muss folglich sterben, um dem Diesel Platz zu machen. Greenpeace fordert daher die Nachbesserung der deutschen Regelung, da die existierende Nachhaltigkeitsverordnung für Bio-Kraftstoff zu schwach ist.

P2News/unister

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