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Westerwelles Auftreten in Israel

Ganz Israel interessiert sich zurzeit für einen Deutschen. Die schlechte Nachricht für den deutschen Außenminister: Er ist es nicht, obwohl er dort seinen Antrittsbesuch machte. Die gute Nachricht für ihn: Es ist auch nicht Nebenaußenminister Karl-Theodor zu Guttenberg, sondern ein immer noch namen- und gesichtsloser Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes. Der BND-Mann genießt das Vertrauen von Hamas und Israelis und bemüht sich offenbar erfolgreich um die Freilassung des seit drei Jahren von der Hamas entführten Soldaten Gilat Schalit. Im Gespräch ist ein Austausch von mehr als tausend in Israel inhaftierten Palästinensern. Guido Westerwelle schwieg zu dem Thema, um den möglichen Erfolg der Mission nicht zu gefährden. Das ist eine kluge, staatsmännische Entscheidung. Sie zeigt die Wandlung Westerwelles vom Spaß- zum Ernst-Politiker. Für eine Schlagzeile ist er früher sehr weit gegangen. Eine Lösung im Fall Schalit könnte dem festgefahrenen Nahost-Konflikt neue Impulse geben. Das ist es, was zählt für einen Außenminister.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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