Werbeanzeige
Home / Wirtschaft und Finanzen / Unternehmen / Handel & Dienstleistungen / Wer den Schaden macht, soll zahlen
Werbeanzeige

Wer den Schaden macht, soll zahlen

Auch die Telekom fordert jetzt Geld von ihren Ex-Vorständen, die ihrem Unternehmen mindestens fahrlässig schweren Schaden zugefügt haben, und das ungeachtet einer strafrechtlichen Verfolgung durch die Justiz. Gut so. Damit setzt sich eine Entwicklung in deutschen Spitzenunternehmen fort, die vor zwei Jahren bei Siemens begonnen hatte. Damals ging Aufsichtsratschef Cromme entschieden gegen die ehemalige Führungsspitze um den Vorstandschef von Pierer vor. Bis dahin wurde auch grobes Fehlverhalten des Führungspersonals großer Firmen weggeschwiegen. Am Ende zahlte Pierer fünf Millionen, um einen peinlichen Prozess zu vermeiden. Trotz ihrer Höhe haben auch jetzt die verlangten Summen eher symbolischen Charakter. Eine Millionen Euro weniger werden den Kontoauszug von Klaus Zumwinkel nicht wesentlich schlechter aussehen lassen. Und bei Siemens summierten sich die Ersatzzahlungen nur auf rund ein Prozent des Milliarden-Schadens. Aber für die Balance der sozialen Marktwirtschaft sind Regressforderungen an misswirtschaftende Chefs unschätzbar viel wert. Wer den Schaden macht, soll zahlen.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Werbeanzeige

Check Also

Rohstoffsicherung im Fokus – Übernahmen in Stahl- und Metallindustrie verdoppelt

Die Konsolidierung der globalen Stahl- und Metallindustrie wird sich 2012 nach zwei Boomjahren voraussichtlich verlangsamen. …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.