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Wenn der Sommer uns ins Schwitzen bringt

Schwitzen ist gesund – und wichtig. Als natürliches Kühlsystem dient die Schwitz-Funktion dazu, unsere Körpertemperatur zu regulieren und zu verhindern, dass unser Körper sich überhitzt. Und trotzdem gibt es immer wieder Situationen, in denen man das Schwitzen überhaupt nicht gebrauchen kann. In einer bundesweiten Studie hat Rexona untersucht, was die Deutschen so richtig ins Schwitzen bringt.

So bringen hohe Temperaturen vor allem die Hessen mit 80 Prozent und Schleswig-Holsteiner mit 84,6 Prozent der Befragten zum Schwitzen, während man in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wert von 55,5 Prozent überwiegend einen kühlen Kopf behält.

Bei der Befragung von 1140 Männern und Frauen zwischen 14 und 59 Jahren zeigt sich deutlich, dass ungewolltes Schwitzen zum Problem werden kann: Besonders in wichtigen Situationen wie einem Vorstellungsgespräch, einem Geschäftstermin oder beim ersten Rendezvous wird Schwitzen als unangenehm empfunden. So geben 91,9 Prozent an, dass sie in entscheidenden Momenten den mit dem Schwitzen verbundenen Körpergeruch als sehr störend empfinden. Auch Schweißflecken unter den Armen (70,9 Prozent) und schweißnasse Hände (42,9 Prozent) sind den Deutschen lästig.

Fast die Hälfte aller Befragten kommt regelmäßig ungewollt verstärkt ins Schwitzen. 45,1 Prozent der befragten Männer und Frauen erleben einmal oder mehrmals pro Woche Situationen, in denen das unerwünschte Schwitzen stört. Grund für die Schweißperlen ist dabei nicht nur die Hitze (70,7 Prozent immer bis häufig). Bei über zwei Drittel aller Befragten sind es emotional belastende Situationen oder Gefühle und Gedanken, die den Schweiß treiben. 32,6 Prozent der Männer und 35,4 Prozent der Frauen geben an, in Streß-Momenten ins Schwitzen zu geraten und 22,4 Prozent der Männer und 31,5 Prozent der Frauen reagieren bei Gefühle wie Angst oder Aufregung mit feuchten Schwitz-Attacken.

Was tun die Deutschen gegen das ungewollte Schwitzen?
Für 83,5 Prozent der Männer und Frauen gehört tägliches Duschen zur Körperpflege und zur Vorbeugung vor dem Schwitzen. 72,2 Prozent verwenden täglich ein Deodorant – wobei die Frauen mit 81 Prozent deutlich über dem Wert der befragten Männer von 69,3 Prozent liegen. Insgesamt 26,5 Prozent der Befragten benutzen ihr Deodorant mehrmals am Tag und 42,9 Prozent versuchen mit zusätzlichen Parfums, Körpersprays oder parfümierten Körperpudern dem unangenehmen Schweißgeruch zu entkommen. Weitere 17,1 Prozent vermeiden ganz einfach gezielt schweißtreibende Aktivitäten und ernähren sich bewusst: So verzichten 12,7 Prozent an den heißen Tagen auf scharfes Essen, Kaffee oder Alkohol. Darüber hinaus schränkt die Angst vor ungewolltem Schwitzen eine Vielzahl der Befragten deutlich ein: 18,4 Prozent achten bewusst auf ihre Gestik und vermeiden es beispielsweise, die Arme zu heben oder ziehen es vor, die Jacke anzubehalten aus Furcht, es könnten sich darunter Schweißflecken auf dem Hemd oder dem T-Shirt zeigen.

Dabei ist erstaunlich, dass sich ein Drittel aller Studien-Teilnehmer gar nicht oder nur sehr wenig durch ihr Deodorant geschützt fühlt. Weitere 52 Prozent geben an, dass ihr Deo nicht immer ausreichend Schutz in schweißtreibenden Momenten bietet.

Ein sicheres Mittel gegen das Schwitzen zu finden scheint also schwierig zu sein. Maßnahmen werden zwar miteinander kombiniert, Aktivitäten und Bewegungen eingeschränkt, doch zeigen diese Bemühungen häufig nur mäßigen Erfolg.

P2News/News-Reporter

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