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Weltverbrauchertag: 10 Versicherungen – 10 Tipps

Private Haftpflichtversicherung: Die wichtigste Versicherung – trotzdem haben sie nur rund 70 Prozent der Deutschen. Achten Sie darauf, dass eine Forderungsausfalldeckung dabei ist. Dann zahlt Ihre eigene Versicherung auch, wenn Sie geschädigt wurden, der Verursacher aber nicht zahlen kann. Das kann besonders bei Personenschäden wichtig werden.

Kfz-Versicherung: In der Vollkasko sollte grobe Fahrlässigkeit mitversichert sein, damit die Versicherung zahlt, wenn Sie versehentlich bei Rot über die Ampel fahren und einen Unfall verursachen. Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich – Sie sparen bei einem Wechsel im Schnitt rund 350 Euro.

Hausratversicherung: Welche Versicherungssumme ist die richtige? Wenn Sie nicht jeden Stuhl und jeden Pulli addieren wollen, gilt: 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, damit kalkulieren auch die meisten Versicherer. Wer weniger versichert als der Versicherer vorgibt, bekommt Schäden im Zweifelsfall nur anteilig ersetzt. Tipp: Halten Sie sich an diese Vorgaben, der Wert des Hausrats wird oft unterschätzt.

Kapitallebensversicherung: Der Garantiezins fällt zwar mit Ablauf des Jahres um einen halben Prozentpunkt auf 1,75 Prozent, für die Kunden ändert sich aber nicht viel – auch wenn Ihnen mancher Versicherungsvertreter jetzt einen raschen Abschluss empfiehlt. Die tatsächliche Verzinsung ist ausschlaggebend, und die beträgt 2011 im Durchschnitt knapp fünf Prozent.

Betriebliche Altersvorsorge: Ihr Arbeitgeber muss Ihnen auf Wunsch ein Angebot machen. Attraktiv ist diese Altersvorsorge vor allem, weil die Beiträge vom Bruttolohn abgezogen werden. Steuer und Sozialversicherung sind erst bei Rentenbeginn fällig – aller Voraussicht nach aber wesentlich weniger als während des Berufslebens.

Risikolebensversicherung: Achten Sie auf eine ausreichende Todesfallsumme. Vor allem der Hauptverdiener der Familie sollte hoch abgesichert sein. Als Orientierungspunkt dient das Fünffache des Jahresbruttoeinkommens. Die Laufzeit sollte mindestens bis zum Ende der Ausbildung Ihrer Kinder reichen.

Rechtsschutzversicherung: Überlegen Sie, welche Art von Rechtsschutz Sie brauchen. Der Verkehrsrechtsschutz schützt Sie als Autofahrer aber auch als Radfahrer oder Fußgänger. Privat- und Berufsrechtsschutz gilt nicht nur beim Ärger mit dem Chef, sondern auch vor dem Sozialgericht. Mit dem Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz versichern sich nicht nur Eigentümer und Vermieter, sondern auch Mieter oder Pächter.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Wenn Sie dauerhaft nicht mehr arbeiten können, reichen die staatlichen Leistungen nicht aus, um den Lebensstandard auch nur annähernd zu halten. Der Handlungsbedarf ist hoch, denn rund 20 Prozent der Arbeitnehmer sind betroffen. Als Daumenwert für einen sinnvollen Schutz gilt: 75 Prozent des Nettoeinkommens möglichst bis zur Rente absichern. Tipp: Für Männer wird die „BU“ ab Ende 2012 vermutlich teurer, weil es dann nur noch Unisex-Tarife gibt.

Unfallversicherung: Vereinbaren Sie eine hohe Progression, dann bekommen Sie nach schweren Unfällen überproportional viel Geld. Das ist wichtig, wenn beispielsweise ein Haus behindertengerecht umgebaut werden muss.

Auslandskrankenversicherung: Achten Sie darauf, dass alle Familienangehörigen Schutz durch die Auslandskrankenversicherung haben. Eine Single-Police zahlt nur für die jeweils versicherte Person.

P2News/Aspect Online AG

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