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WELT-Wirtschaftgipfel: Merkel sucht Schulter-schluss mit der Wirtschaft

Wie können Unternehmen der aktuellen Finanzmarktkrise erfolgreich begegnen? Wie kann der Globalisierungsgewinner Deutschland langfristig seinen Erfolg sichern, Stärken ausbauen und Schwächen überwinden? Diese und andere hochaktuelle Fragen diskutierten am Montag, 13. Oktober 2008, rund 50 deutsche und internationale Wirtschaftsführer auf dem ersten WELT-Wirtschaftsgipfel im Berliner Axel-Springer-Haus. Am Nachmittag überbrachte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ergebnisse der gerade beendeten Kabinettssondersitzung, auf der ein 480 Milliarden Euro umfassendes Paket zur Bekämpfung der Finanzmarktkrise beschlossen wurde.

„Wir als Politiker haben jetzt die schwierige Aufgabe, dieses Paket den Menschen zu erklären. Wir erwarten nun von den Managern und der Wirtschaft, dass sie uns dabei helfen“, sagte Merkel auf dem WELT-Wirtschaftsgipfel. „Die langfristigen Interessen der Unternehmen und der Gesellschaft und die kurzfristigen Interessen am Kapitalmarkt stehen oft diametral zueinander. Diese müssen stärker in Ausgleich miteinander gebracht werden.“

Der Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, Dr. Mathias Döpfner, sagte in seinem Grußwort: „Die Titel der WELT-Gruppe stehen für Marktwirtschaft und Freiheit. Sie zeigen besonders in der Finanzkrise ihre Kompetenz auf dem Gebiet der Wirtschaft; sie bilden ein Forum für die notwendige Debatte über Korrekturen am System der freien Marktwirtschaft. Deswegen sind wir heute bei der WELT-Gruppe zu Gast.“ Mit Blick auf die derzeitige Grundsatzkritik an der Marktwirtschaft fügte er hinzu: „Wir müssen mit guten Argumenten verhindern, dass die Krise des Kapitalismus zu einer neuen Welle des Anti-Kapitalismus in Deutschland führt.“

Unter den Referenten waren Eckhard Cordes (Metro), Thomas Enders (Airbus), Carl-Peter Forster (General Motors), Wolfgang Mayrhuber (Lufthansa), René Obermann (Deutsche Telekom), Marco Tronchetti Provera (Pirelli) und Martin Winterkorn (Volkswagen). Gemeinsam mit den Top-Entscheidern anderer deutscher und internationaler Konzerne diskutierten sie, welche Beiträge Deutschland zur Lösung zukünftiger Herausforderungen leisten kann und wie das Land dabei gleichzeitig seine Wettbewerbskraft sichert.

Axel Springer AG

P2News

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