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Welche Stimulationen braucht ein Baby wirklich

„Ich beobachte mit Sorge bei immer mehr Eltern eine regelrechte Förderwut, weil sie Angst haben, ihrem Kind sonst die Zukunft zu verbauen.“ Im Interview mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ELTERN warnt der renommierte Hirnforscher Prof. Gerald Hüther davor, Babys und Kleinkinder zu überfordern.

Grundsätzlich sei nichts dagegen einzuwenden, ein Baby beispielsweise zum Englischkurs anzumelden. „Jedes Kind hat Freude daran, zusammen mit Mama oder Papa etwas zu unternehmen“, so Prof. Hüther. „Schon mit acht Monaten finden es Babys spannend, englische Lieder zu hören oder zuzugucken, wie sich Kasperle und das Krokodil auf Englisch streiten. Und nebenbei hören sie noch Laute, die sie so aus der Muttersprache nicht kennen. Allerdings: Der Spaß hört schnell auf, wenn Kinder Druck spüren. Zum Beispiel den, dass die Eltern den Kurs aus Angst vor späteren Schulproblemen gebucht haben.“

Hüther rät Müttern und Vätern dazu, nicht von Babykurs zu Babykurs zu hechten, sondern sich selbst die Chance zu geben, ihr Kind erst einmal als kleine, einzigartige Persönlichkeit zu betrachten und zu schauen: Was sind seine individuellen Begabungen und Interessen? Was möchte es von sich aus gerne lernen? „Der Drang, Neues zu lernen, ist auch ohne Anregungen von außen von Beginn an da. Ein Baby sucht sich selbst die Reize, die sein Gehirn stimulieren, und seien es in den ersten Wochen die Sonnenstreifen an der Zimmerdecke. Unser Job als Eltern ist es, uns in Sachen Förderung von unserem Baby führen zu lassen! Es zeigt uns schon, ob es gerade neugierig ist und nach Anregungen sucht, ob es einfach nur Nähe braucht – oder schlicht in Ruhe gelassen werden will“, so der Hirnforscher.

Gruner + Jahr AG & Co KG,P2news

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