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Weißgerber: SPD darf Köhler nicht einfach „abschießen“

Im Streit um eine mögliche Wiederwahl des amtierenden Bundespräsidenten Horst Köhler hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Gunter Weißgerber seine Partei davor gewarnt, Köhler „einfach so ,abzuschießen'“. Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ meinte der Politiker, wenn die SPD Herrn Köhler im Mai nächsten Jahres nicht mitwählen würde „steht der SPD zu allem Umfrage-,Pech‘ weiterer nachhaltiger Schaden bei den Bürgern bevor“. Um jemanden aus dem Amt zu werfen, „sollte dieser Jemand vorher deutlich versagt haben“, sagte Weißgerber. „Einen solchen Vorwurf kann ich Herrn Köhler nicht machen. Außerdem genießt er hohes Ansehen in der Bevölkerung.“ Zugleich machte Weißgerber klar, dass sich die SPD in der Bundesversammlung vor falschen Bündnispartnern schützen solle. Dazu zählten nicht nur ein paar Vertreter rechtsradikaler Parteien, sondern die SPD müsse sich auch vor der gemeinsamen Sache mit der Linkspartei fern halten. „Ich werde mit den Lafontaines und Gysis keinen gemeinsamen Kandidaten wählen. Hier halte ich es wie Helmut Kohl. Ich gebe mein Ehrenwort – allerdings in einer sauberen Angelegenheit“, versicherte Weißgerber.

Leipziger Volkszeitung

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