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Weg frei für mehr und bessere Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung

Der Weg für mehr und bessere Teilhabe der Beschäftigten am Erfolg der Unternehmen ist frei. Nach dem Bundestag stimmte heute auch der Bundesrat dem Gesetz zum Ausbau der Mitarbeiterkapitalbeteiligung zu. Damit ist ein wichtiges sozialpolitisches Vorhaben dieser Legislaturperiode verwirklicht: Eine partnerschaftliche Unternehmensführung mit einer Kapitalbeteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter macht Betriebe erfolgreicher und stabiler – gerade auch in rauen Zeiten.

Selbstverständlich treffen die Neuregelungen auf ein schwieriges konjunkturelles Umfeld. Aber das Gesetz zielt im Kern auf mittel- und langfristige Wirkung und ist damit Ausdruck der Lehre aus der aktuellen Krise: Es ist gerade in Fragen der Kapitalanlage und der Finanzwirtschaft die langfristige Perspektive, die zählt. Kurzfristige Erfolgsmaximierung funktioniert auf längere Sicht nicht. Die mit dem Gesetz erleichterte und gestärkte Mitarbeiterkapitalbeteiligung steht für Unternehmen und Beschäftigte, die vorausschauend denken und wissen, dass damit die Finanzkraft, die Innovationsfähigkeit und auch die Partnerschaft in den Unternehmen gestärkt wird.

Die Beteiligung der Beschäftigten an der Entwicklung des Unternehmens hat Vorteile für beide Seiten: Für Unternehmen liegen sie in der Stärkung der Eigenkapitaldecke, in Liquiditätsvorteilen oder Zinsersparnissen. Dazu kommt: Mit dem demographischen Wandel wird es für die Betriebe immer wichtiger, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur zu finden, sondern auch zu halten – Mitarbeiter, die sich mit den Unternehmenszielen identifizieren und motiviert zum Erfolg „ihres Unternehmens“ beitragen. Beteiligungsmodelle schaffen „Mitunternehmer“, die auch in turbulenten Zeiten treu bleiben.

Aber gute Gründe, Anteil am wirtschaftlichen Erfolg ihres Unternehmens zu haben und zu erhalten, gibt es auch für die Beschäftigten selbst: Sie haben durch ihre Leistung und Lohnzurückhaltung in den letzten Jahren viel dazu beigetragen, dass die meisten Betriebe heute der Krise gestärkt begegnen können. Im nächsten Aufschwung soll die Schere zwischen Lohn- und Gewinneinkünften nicht wieder weiter aufgehen. Nicht zuletzt gesamtwirtschaftliche Gründe – Stichworte sind Kaufkraft und Binnennachfrage – sprechen für mehr und bessere Mitarbeiterbeteiligung.

P2News

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