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Wechsel beim Gasversorger wird attraktiver

Erdgasnutzer in Deutschland müssen im kommenden Jahr mit zum Teil deutlichen Preissteigerungen rechnen. Viele Versorger heben ihre Preis bereits ab Januar an und begründen dies mit der Bindung ihres Gas-Bezugspreises an den Ölpreis.

Nach Recherchen des ARD-Wirtschaftsmagazins Plusminus, Das Erste, Dienstag, 24.11.2009, 21.50 Uhr, wird damit aber ein Wechsel des Gasanbieters für viele Verbraucher in Deutschland künftig attraktiver, weil andere Versorger ihre Preise sogar senken. Hintergrund sind gegensätzliche Entwicklungen am Öl- und am Gasmarkt. Während der Ölpreis seit Jahresbeginn wieder deutlich gestiegen ist und wegen der Ölpreisbindung vielfach auch für Preissteigerungen beim Erdgas sorgt, sind die Großhandelspreise für Erdgas wegen eines Überangebots auf dem Weltmarkt und auch an der deutschen Energiebörse auf einem Tiefstand.

Experten halten die Ölpreisbindung beim Erdgas daher inzwischen für nicht mehr haltbar. Der Chef-Analyst der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, erklärte gegenüber Plusminus: „Wir haben künftig ein Überangebot an Gas. Das gibt uns die Chance, die Koppelung an den Ölpreis zu brechen, denn es gibt einen Druck zur Preissenkung beim Gas.“ Diesen Druck zur Preissenkung können Verbraucher schon heute nutzen. Durch einen Wechsel zu einem Versorger, der seine Gaspreise nicht an den Ölpreis koppelt, lassen sich in vielen Regionen bis zu 20 Prozent und mehr sparen. Für einen vierköpfigen Haushalt macht das rund 200 bis 400 Euro im Jahr aus.

P2News/WDR

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