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Was bringt 2010 für Passagiere und Airlines

Was die große Politik auf Trab hält, bewegt auch die Flugbranche: Terrorismus, Finanzkrise und Klimawandel. Die letzten zehn Jahre hielten die Fluggesellschaften in Atem. Was Passagiere und Airlines vom neuen Jahrzehnt erwarten können, hat das Flugbuchungsportal fluege.de zusammengefasst.

Zwar ging nach Angabe des Statistischen Bundesamtes die Zahl der auf deutschen Flughäfen abgefertigten Passagiere im Jahr 2009 um 4,3 Prozent zurück. Für das Jahr 2010 wird jedoch international wieder eine Zunahme des Passagieraufkommens um 4,5 Prozent erwartet. Auch die deutschen Flughäfen werden von dieser positiven Entwicklung profitieren.

Weniger positiv könnten sich die Ticketpreise entwickeln, so Martin Buck, Chef der weltgrößten Tourismusmesse ITB. Da das Angebot abnehme, die Nachfrage jedoch eher zunehme, werden mittelfristig die Ticketpreise steigen. Hintergrund ist, dass die eine oder andere Airline einen Teil ihrer Flotte stilllegt. Außerdem werden die Kerosinkosten weiter steigen.

Der Strukturwandel im Flug-Business geht weiter. Der Markt für Premiumangebote befindet sich weiter im Tiefflug. Geschäftsreisende fliegen Economy, steigen auf Billigflieger um oder verzichten ganz auf den Flieger, indem sie verstärkt auf Telefonkonferenzen setzen. Daran wird sich nach Einschätzung der Fluggesellschaften auch 2010 nichts ändern. Eher im Gegenteil: Traditionsmarken bleiben weiter unter Druck; lediglich die Billigfluglinien rechnen mit einem ausbaufähigen Geschäft.

In Sachen Umweltschutz versucht sich die Luftfahrtbranche ihre eigene Ziele zu verwirklichen. Verbrauchsärmere Triebwerke, Treibstoffe aus Biomasse, gewichtsreduzierte Materialien und eine effizientere Ausnutzung des Flugraums sollen dazu beitragen, dass Emissionen langfristig gesenkt werden. Ob es in Sachen Klimaschutz jedoch ausreicht, das Fliegen von Umwegen und Warteschleifen zu reduzieren, steht in den Sternen.

P2News/unister

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