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Was bei Darlehen mit Disagio zu beachten ist

Wer sich bei einer Bank Geld leihen möchte, um es in Immobilien oder den Bau eines eigenen Hauses zu investieren, dem wird vom Geldinstitut unter Umständen ein Darlehen mit einem Disagio angeboten. Das Immobilienportal myimmo.de berichtet, worum es sich bei dieser Finanzierung handelt und worauf Darlehensnehmer achten sollten.

Bei einem Disagio handelt es sich um einen Abschlag, der auf einen Kredit berechnet wird. Konkret heißt das, dass ein Teil der Kreditsumme nicht an den Kreditnehmer ausgezahlt wird. Verzinst wird aber die gesamte Kreditsumme. Von 100 Euro werden also bei einem Disagio von 7 Prozent nur 93 Euro an den Kreditnehmer ausgezahlt, 7 Euro verbleiben bei der Bank. Der Kreditnehmer hat die gesamten 100 Euro zuzüglich der vereinbarten Zinsen zurückzuzahlen. Der Disagio wird bei dieser Variante als eine Art bereits geleistete Tilgung berechnet. Daher sind die effektiven Zinsraten bei einem Kredit mit Disagio meistens relativ gering. Bei der Kreditaufnahme muss berücksichtigt werden, dass eben nicht die gesamte Summe ausgezahlt wird. Der aufgenommene Kredit ist also in jedem Fall höher als der tatsächlich benötigte Betrag. Diesen Umstand sollten Interessierte bei entsprechenden Angeboten immer im Kopf haben. Der Disagio bietet jedoch steuerliche Vorteile, wenn mit dem Kredit Immobilien zur Vermietung finanziert werden sollen. In diesem Fall kann der Disagio von der Steuer als Werbungskosten abgesetzt werden. Bei selbstbewohnten Immobilien ist dies seit 1996 nicht mehr der Fall.

P2News/unister

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