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Warum zu sozialer Kompetenz auch Konfrontation gehört

Anja muss man einfach mögen: immer freundlich, eine tolle Mutter, eine perfekte Gastgeberin und jederzeit offen für die Sorgen anderer. Für sich selbst einzutreten aber fällt ihr schwer. Sogar die Reklamation einer kaputten Hose schiebt sie tagelang vor sich her. Das klappt sowieso nicht, meint sie. Und tatsächlich: Der Verkäufer wimmelt sie ab. Sozial kompetent mit anderen umzugehen, bedeutet eben nicht, immer freundlich zu sein und für alles Verständnis zu haben. emotion erklärt in der neuen Ausgabe, warum Nettsein allein nicht genügt und welche Strategien Erfolg versprechender sind.

„Die meisten Menschen verhalten sich in einem bestimmten Typus von Situation sehr kompetent“, sagt der Berliner Psychologe Rüdiger Hinsch. „Sie begehen oft nur den Fehler, dieses Verhalten auf andere Situationen zu übertragen.“ Soziale Kompetenz bedeutet also, flexibel auf die jeweilige Situation zu reagieren. Schließlich geht es im menschlichen Miteinander nicht allein darum, es jedem recht zu machen, sondern auch die eigenen Interessen zu verwirklichen: Solange man uns freundlich begegnet, ist nichts dagegen einzuwenden, ebenfalls freundlich zu sein. Wenn aber unsere Rechte verletzt oder eingeschränkt, wir beleidigt oder bedroht werden, sind deutliche Worte und klares Verhalten gefragt.

G+J Frauen/Familie/People

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