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Warum versteckte Weisheitszähne früh gezogen werden sollten

An beiden Enden unserer Zahnreihen kommen meist erst im Alter zwischen 16 und 40 Jahren die Weisheitszähne hervor. Zahnärzte sprechen heute vom „Achter“, denn von der Mitte der Frontzähne aus gezählt, sind die Außenposten die Nummer acht – wenn sie denn durchgekommen sind. Oft fehlt ihnen der Platz, und sie brechen nur teilweise durch oder liegen im Kiefer verborgen. Die nur zum Teil sichtbaren Zähne bilden gern tiefe Zahnfleischtaschen, die schwer sauber zu halten sind und deshalb zu Entzündungen bis hin zu schmerzhaften Abszessen neigen. Aber auch vollständig verborgene („retinierte“) Achter bereiten Probleme, indem sie Druck auf die anderen Zähne ausüben. Sogar das Ergebnis gelungener kieferorthopädischer Maßnahmen können sie durch Verschiebungen wieder zunichte machen. Professor Thorsten Reichert von der Universität Regensburg plädiert deshalb in der „Apotheken Umschau“ für eine frühzeitige Entfernung der Störer: „Je älter man wird, desto schwieriger gestaltet sich oft der Eingriff. Zudem steigt die Komplikationsrate.“ Vollständig durchgebrochene Weisheitszähne soll man sorgfältig pflegen. Die beiden andern Backenzähne sind häufiger durch Karies belastet. Wenn eine Brücke nötig wird, kann der Achter als Pfeiler dienen.

Apotheken Umschau, P2news

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