Werbeanzeige
Home / Gesundheit-Fitness / Gesundheit / Warum es beim Zahnarzt nicht mehr wehtut
Werbeanzeige

Warum es beim Zahnarzt nicht mehr wehtut

Schweißausbrüche, Herzrasen oder Erstickungsanfälle: Nicht wenige Deutsche kämpfen mit der Angst beim Zahnarzt. Häufig reicht allein der Gedanke an Spritzen oder Bohrer und für zahlreiche Erwachsene entwickelt sich ein Arztbesuch zur unerträglichen Zitterpartie. Dabei bietet die moderne Zahnmedizin heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, Patienten schmerz- und stressfrei zu behandeln. Hierzu zählen vor allem technische Innovationen, die für mehr Sicherheit und Komfort sorgen. „Wir verwenden neuartige Hightech-Verfahren, beispielsweise um einen Abdruck zu nehmen oder zum präzisen Setzen von Implantaten. So minimieren sich negative Begleiterscheinungen. Daneben kommen schmerzärmere Spritzen und schonende Laser zum Einsatz“, sagt Dr. Ralf Luckey, leitender Zahnarzt am Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatzahnklinik in Hannover (IKH).

Insgesamt lassen sich fünf gute Gründe nennen, warum es beim Zahnarzt nicht mehr wehtut:

1. Abdrucknahme ohne Würgen
Fast jeder kennt es: Damit Kronen, Füllungen oder Zahnersatz später passgenau sitzen, muss der Zahnarzt einen Abdruck nehmen. Für viele eine unangenehme Prozedur, die sich jetzt vermeiden lässt. Denn Zahnarztpraxen bieten neuerdings die digitale Abformung an, wobei der Zahnarzt mithilfe eines schmalen Handstücks berührungslos über die Zähne gleitet. „In dem Handstück befinden sich spezielle Kameralinsen, mit denen die Zahnsituation digital genau erfasst wird. Alle Daten werden 1:1 an einen Computer weitergeleitet und es entsteht ein virtuelles Modell der gesamten Zahnsituation. Im Anschluss gehen diese Angaben direkt ans Zahnlabor, das den Zahnersatz anfertigt“, berichtet Dr. Luckey.

2. Implantate sicher eingesetzt
Immer mehr Menschen setzen heutzutage auf Implantate als Zahnersatz, denn die künstlichen Zahnwurzeln sitzen wie echte Zähne fest im Kiefer und bieten dadurch zahlreiche Vorteile. Für ihren optimalen Halt muss der Operateur die Implantate millimetergenau platzieren. Hier helfen Navigationscomputer beim exakten Positionieren. „Mit der RoboDent®-Implantatnavigation können wir die chirurgische und prothetische Planung direkt auf die konkrete OP-Situation übertragen. Das RoboDent®-System berechnet in Echtzeit die genaue Position des Bohrers. So lässt sich der Abstand zu sensiblen Nerven präzise einhalten und unliebsame Begleiterscheinungen lassen sich reduzieren“, erklärt Dr. Luckey.

3. Entspannt dank schonender Anästhesie
Für die meisten Patienten fängt die größte Angst beim Zahnarzt bereits mit der Betäubung an. Befürchtungen vor schmerzhaften Injektionen oder nicht-mehr-aus-der-Narkose-aufzuwachen, zählen schon im Vorfeld der Behandlung zu den Stressfaktoren. „Dabei führen Zahnärzte heute gut verträgliche und sichere Narkosen durch, wie beispielsweise die Dämmerschlaf- oder ambulante Narkosen“, so Dr. Luckey. Daneben arbeiten Zahnärzte bei größeren Eingriffen in der Regel immer mit einem Facharzt für Anästhesiologie (Narkose) zusammen, der die gesamte „Schlafphase“ mit moderner Technik überwacht.

4. Spritzen ohne Schmerzen
Normalerweise geht der Zahnarztbehandlung eine örtliche Betäubung voraus, damit ein Eingriff ohne Schmerzen erfolgen kann. Neuartige hauchdünne Nadeln machen heute das Spritzen nahezu schmerzfrei. Vor der Injektion betäuben viele Zahnärzte das betroffene Areal zusätzlich mit einer Salbe oder einem Spray, somit lässt sich der eigentliche Einstich kaum noch spüren. „Patienten leiden so im Normalfall auch viel seltener unter nachträglichen Schmerzen der Einstichstellen. Eine örtliche Betäubung sollte nach zwei bis drei Stunden abgeklungen sein“, sagt Dr. Luckey.

5. Laser statt Bohrer
Allein der Gedanke an die unangenehmen Bohrergeräusche lässt viele Patienten erschaudern. Dabei hat die moderne Zahnmedizin bereits seit Jahren den Einsatz der Lasertechnik für Karies-, Wurzel- oder Zahnfleischbehandlung für sich entdeckt und stetig weiter optimiert. Einfach erklärt, arbeiten Lasergeräte mit gebündeltem Licht einer ganz bestimmten Wellenlänge. Geräuschlos und schnell lassen sich damit Zahnbehandlungen präzise und schonend durchführen. „Und nicht nur das: Die Zahnsubstanz oder umliegendes Gewebe wird weit weniger in Mitleidenschaft gezogen, die gesamte Behandlung kann mit dem Dental-Laser viel angenehmer erfolgen“, zählt Dr. Luckey die Vorteile auf.

P2News/News-Reporter

Werbeanzeige

Check Also

Abwehrstark ins Frühjahr

Im langen Winter hat das Immunsystem Schwerstarbeit geleistet. Mit den ersten wärmeren Sonnenstrahlen braucht es …

Ein Kommentar

  1. Schmerzfreie Behandlungsmethoden sind die eine Sache – und natürlich bei Weitem keine schlechte. Da gibt es aber immer noch das Problem des verständnisvollen Umgangs mit den Angstpatienten. In dem Punkt müssten einige Zahnärzte noch etwas an ihren Methoden arbeiten, finde ich.