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Warnung vor Betrügern: Keine Luxus-Mietwohnung für kleines Geld

Kriminelle versuchen immer wieder, Wohnungssuchende abzuzocken. Immowelt warnt vor den betrügerischen Machenschaften und erläutert, wie Immobilien-Suchende unseriöse von seriösen Anbietern unterscheiden können.

Schwarze Schafe gibt es überall. Leider auch in der Immobilienbranche. Derzeit sind einige Betrüger aktiv, die Wohnungssuchende um ihr Geld bringen wollen. Das Immobilienportal Immowelt.de erläutert die dreisten Methoden der Abzocker und gibt Tipps, wie sich Wohnungssuchende vor den Machenschaften schützen können.

Abzockmasche 1: Kostenpflichtige Datenbanken

Seriöse Makler verlangen eine Provision für den Nachweis oder die Vermittlung einer Mietwohnung. Das heißt: Geld fließt erst, wenn die Leistung erbracht wurde. So will es das Gesetz. Eine finanzielle Vorleistung für eine Liste mit Wohnungen ist ein klares Indiz für die Unseriosität eines Anbieters. Aktuell verlangen einige Betrüger rund 200 Euro für wertlose Listen. Die in diesen Listen angebotenen Wohnungen existieren teilweise nicht. Oder der Betrüger hat einfach Angebote anderer Makler ohne deren Wissen kopiert. Es geht diesen Betrügern nicht darum, Wohnungen zu vermitteln. Sie wollen ausschließlich Geld mit wertlosen Listen abschöpfen.

Abzockmasche 2: Erst Geld, dann Schlüssel für Besichtigung

Sehr günstige Angebote sollen Interessenten locken. Der vermeintliche Vermieter behauptet dann, er sei gerade im Ausland. Er könne dem Interessenten aber gegen eine Kaution den Schlüssel zwecks Besichtigung zusenden. Das Hessische Landeskriminalamt berichtet von Summen zwischen 500 und 1.000 Euro, die in den bisher bekannt gewordenen Fällen gezahlt wurden.

Wer sich darauf einlässt und das Geld auch noch über einen Transferservice wie etwa Western Union anweist, ist es garantiert los. Deshalb: Finger weg von solchen Angeboten!

Fragwürdige Vermiet-Angebote im Internet sollten umgehend dem Portalbetreiber gemeldet werden.

P2News

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