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VW Tiguan – Fahrwerk und Antrieb: Agilität und aktive Sicherheit

Weltweit erster SUV mit ausschließlich aufgeladenen Motoren

Neue Common-Rail-TDI erfüllen schon jetzt die Abgasnorm Euro 5
Drehmomentstarke TSI sind für den Einsatz im Gelände prädestiniert

Der Tiguan wird als weltweit erster Geländewagen ausschließlich mit aufgeladenen TDI- und TSI-Motoren auf den Markt kommen. Vorteil: Mehr Leistung und Drehmoment, weniger Verbrauch und niedrigere Emissionen. In der Startphase debütiert der neue SUV mit einem neuen 110 kW / 150 PS starken TSI und dem ersten Vierzylinder-Commmon- Rail-TDI der Marke Volkswagen; er leistet 103 kW / 140 PS.

Mittelfristig werden zwei weitere TSI und ein TDI zur Verfügung stehen. Sie alle sind neu im Volkswagen Programm. Das TSI-Spektrum wird dabei um zwei Vierzylinder mit 125 kW / 170 PS und 147 kW / 200 PS erweitert. In Sachen Diesel folgt ein 125 kW / 170 PS starker TDI; auch ihn kennzeichnet die neu entwickelte Common-Rail-Einspritzung. Erklärtes Entwicklungsziel war es dabei, im Tiguan die leisesten Dieselmotoren der Klasse anzubieten. Beide Turbodieseldirekteinspritzer werden bereits der erst ab 2009 in Kraft tretenden Euro-5-Norm gerecht. Die Motoren des Tiguan im Detail:

TSI mit 110 kW / 150 PS.

Der neue 110-kW-TSI (mit Kompressor und Turbolader) beschleunigt den Tiguan in 9,3 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindig-keit beträgt respektable 192 km/h. Maximales Motordrehmoment: 240 Newtonmeter, und zwar ab niedrigen 1.750 U/min. Verbrauch: 8,4 Liter. Besonderheit: In Kombination mit dem Tiguan Track&Field wird bei diesem TSI der Kompressor im Offroad-Modus stets zugeschaltet, um bei niedrigen Drehzahlen und Geschwindigkeiten mit hohem Drehmoment auch schwierigste Geländepassagen meistern zu können.

TSI mit 125 kW / 170 PS.

In der mittleren Leistungsstufe kommt ein neu entwickelter TSI-Motor mit 125 kW / 170 PS zum Einsatz. Der Zweiliter-Turbodirekteinspritzer beschleunigt den Tiguan in nur 8,2 Sekunden auf 100 km/h. Die Endgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h, das maximale Drehmoment beträgt
280 Newtonmeter (1.800 U/min). Im Durchschnitt verbraucht der Tiguan TSI mit 125 kW 9,1 Liter Kraftstoff.

TSI mit 147 kW / 200 PS.

Vorerst stärkster Motor im Tiguan ist der 2.0 TSI in der Version mit 147 kW / 200 PS. Obwohl seine Leistungsdaten denen des unter anderem im Golf GTI eingesetzten Motors entsprechen, handelt es sich auch hier um eine neue Motorengeneration. Das bereits bei 1.700 U/min anliegende Drehmomentmaximum von 280 Newtonmeter bleibt bis 5.000 U/min konstant. Nach nur 7,6 Sekunden ist der stärkste Tiguan 100 km/h schnell; erst bei 211 km/h endet der Vorwärtsdrang. Der Durchschnittsverbrauch entspricht mit 9,1 Litern Superbenzin dem der 170-PS-Version.

TDI mit 103 kW / 140 PS.

Beide TDI-Motoren des Tiguan sind komplette Neuentwicklungen. Bis zu 1.800 bar Einspritzdruck sorgen bei den 166 Kilogramm leichten Common-Rail-TDI für eine besonders feine Zerstäubung des Kraftstoffs. Achtloch-Einspritzdüsen steuern die modernsten Piezo-Injektoren an. Ergebnis im Fall des 103-kW-TDI: 320 Newtonmeter Drehmomentmaximum bei niedrigen 1.750 U/min. Während der Beschleunigung auf 100 km/h verstreichen lediglich 10,4 Sekunden. Dieser Tiguan TDI erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h. Der Verbrauch beträgt 7,2 Liter Diesel auf 100 Kilometern.

TDI mit 125 kW / 170 PS.

Der stärkere der zwei neuen TDI mit Common-Rail-Einspritzung leistet 125 kW / 170 PS. Sein maximales Drehmoment beträgt beachtliche 350 Newtonmeter (bei 1.750 U/min). Nach nur 8,9 Sekunden ist dieser Tiguan bereits 100 km/h schnell. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Dem gegenüber steht ein Durchschnittsverbrauch von 7,0 Litern.

Sechsgangschalt- und Automatikgetriebe.

Serienmäßig werden alle Tiguan mit Sechsganggetrieben ausgeliefert. Die zwei stärksten Benziner (170 PS und 200 PS) sowie der 140-PS-TDI können zudem optional mit einer Sechsgangautomatik geordert werden. Beide Getriebe erfüllen spezielle Offroad-Anforderungen. So kann das Handschaltgetriebe bei einer Motordrehzahl von 1.000 U/min mit nur 6,69 km/h gefahren werden; das entspricht dem Kriechgang eines Untersetzungsgetriebes. Die Automatik verfügt zudem über eine Gangstufenvorwahl; sie verhindert im Gelände ein unerwünschtes Hochschalten.

4MOTION
Haldex-Kupplung regelt in Sekundenschnelle die Kraftverteilung

4MOTION sorgt für mehr Grip im Gelände und mehr Sicherheit auf der Straße
Neueste Generation des Allradantriebs 4MOTION debütiert im Tiguan

1998 präsentierte Volkswagen als Nachfolger des permanenten Allradantriebs „syncro“ das hochmoderne System 4MOTION. Über beinahe ein Jahrzehnt wurde der in verschiedenen technischen Konfigurationen konzipierte Allradantrieb kontinuierlich weiterentwickelt. Ein
wesentliches Konstruktionsmerkmal der in den Segmenten bis hoch zum Passat V6 FSI verbauten 4MOTION-Systeme (im Phaeton und Tiguan kommt eine andere Technologie zum Einsatz) ist eine sehr schnell reagierende Haldexkupplung. Im Tiguan arbeitet die neueste Version dieser Technologie. Das definierte Entwicklungsziel war ein Allradantrieb, der den
höchsten Ansprüchen an Fahrdynamik und Fahrsicherheit auf der Straße gerecht wird, gleichzeitig aber auch abseits befestigter Pisten optimale Traktion bieten sollte. Das bedeutet in der Praxis: ein kaum spürbarer Mehrverbrauch, keine Antriebseinflüsse und keine Laufgeräusche.

4MOTION Detail.

Die elektrohydraulische Haldexkupplung läuft in einem Ölbad. Das Lamellenkupplungssystem selbst wurde in das Hinterachsgetriebe des Tiguan integriert; die komplette Einheit wiegt lediglich 44 Kilogramm. Sobald Drehzahlunterschiede zwischen Vorder- und Hinterachse auftreten, werden zwei Ringkolbenpumpen aktiviert, die in der Lamellenkupplung Druck aufbauen und die Achsen miteinander verbinden. Mit der Höhe des ausgeübten Drucks auf die Kupplungslamellen lässt sich das übertragbare Drehmoment variieren und damit der Kraftf luss zwischen Vorder- und Hinterrädern bedarfsgerecht und stufenlos steuern.
Sobald die Kupplung Schlupf an der Vorderachse erkennt, wird mehr Antriebsmoment an die Hinterachse geleitet. Im Normalfall gelangen 90 Prozent der Antriebskraft an die Vorderräder und zehn Prozent nach hinten. Im Extremfall werden allerdings nahezu 100 Prozent an die Hinterachse geleitet.

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