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VW läutet Elektro-Ära in China ein

Volkswagen reagiert auf den Wandel an den internationalen Automärkten und auf Trends, die sich ihren Weg bahnen, und setzt dabei vordringlich auf Märkte wie China. Eigens für den dortigen Markt will Europas größter Autobauer ein strombetriebenes Serienfahrzeug bauen. Dabei soll es sich um das auf dem Golf basierende Modell Lavida handeln, berichtet die „Financial Times Deutschland“.

„In Westeuropa und Deutschland werden die Märkte deutlich zurückgehen. Rückenwind spüren wir dagegen in China, Brasilien und Indien“, sagte VW-Konzernchef Martin Winterkorn bei der gestern vorgestellten Unternehmensbilanz für 2009. So haben die Wolfsburger trotz der durch die Abwrackprämie geförderten Kauflust ihren Absatz zwar auf 6,3 Millionen Fahrzeuge um 1,3 Prozent steigern können, doch nur 52 Prozent der Fahrzeuge wurden in Europa abgesetzt. 2008 waren es noch gut 56 Prozent. Ohne den chinesischen Markt wäre der Verkauf um 6,1 Prozent zurückgegangen.

Den Rückenwind in China wollen die Wolfsburger nun nutzen, um speziell auch auf dem Gebiet der Elektroantriebe Boden gutzumachen. Spätestens in drei Jahren möchte Volkswagen in China ein elektrobetriebenes Serienfahrzeug bauen, erfuhr die „FTD“ aus dem Topmanagement. Ende April will der Autobauer die Elektroversion des speziell für China gefertigten Modells Lavida auf der Motorshow in Peking vorstellen. Die Basis des elektrischen Lavida stellt der Golf. Ein Partner beim Bau des Fahrzeugs ist der Batteriehersteller BYD; mit ihm ist VW zu Beginn 2009 eine Partnerschaft eingegangen. Seither bezieht der Autobauer von den Chinesen Batterien zu Forschungszwecken.

Dass Volkswagen sein Engagement auf dem Gebiet der Elektromobilität gerade in China vorantreibt, hat mehrere Gründe. Zum einen zählt das Reich der Mitte nicht nur wie auch Indien und Brasilien als Boommarkt bei der Motorisierung schlechthin. Der zu erwartende Hipe bei der Elektromobilisierung macht diesen Markt besonders interessant. Zudem fördert die chinesische Regierung den Kauf jedes strombetriebenen Wagens mit umgerechnet 6.000 Euro. Eine Summe, die das Gros der Mehrkosten für derartige Fahrzeuge auffangen sollte. Eine gute Ausgangsbasis für die Wolfsburger, die in China schon eine starke Position haben. Mittelfristig sollen auf dem dortigen Markt mehr als zwei Millionen Autos verkauft werden.

P2News/auto-reporter

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