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Vorsicht bei Sell in May and go away

Zu den bekanntesten Börsenweisheiten zählt der Reim „Sell in May and go away“ – also der Ratschlag, Aktienbestände im Mai zu verkaufen und dem Markt den Sommer über fern zu bleiben. Experten warnen stärker denn je vor Faustregeln wie diesen. Denn das Körnchen Wahrheit, dass vielleicht in der Vergangenheit an einer solchen Strategie dran gewesen sein mag, hat sich überholt. Der Grund: Die klassischen Jahreszyklen haben sich aufgelöst. In den volatilen Märkten bei niedrigen Zinsen müssen die Anleger konstant am Ball bleiben, um nach Rendite für ihr Geld zu schauen – sonst droht der Wertverlust.

„Sell in May and go away“ passt nicht mehr in die heutige Zeit, sagt Heiko Löschen, Geschäftsführer der unabhängigen Vermögensverwalter Packenius, Mademann und Partner. „Anleger sollten ihr Depot zunächst sorgfältig auf die neu entstandenen Risiken überprüfen. Dabei sind bei vielen Anlegern steuerliche Überlegungen zu berücksichtigen. Denn viele Investoren haben ihre Aktien vor Einführung der Abgeltungssteuer gekauft, um Gewinne von der Steuerpflicht zu befreien. Verkaufen sie diese nun, ist dieser Steuervorteil verloren. Parallel dazu empfiehlt es sich, Absicherungsstrategien zu entwickeln, um sich vor Verlusten zu schützen. Dazu zählen beispielsweise Papiere, die von sinkenden Kursen profitieren oder auch bei einer Seitwärtsbewegung Gewinn machen.“

Mit Blick auf die aktuelle Euro-Schwäche dürfte für Sparer eine historische Betrachtung wichtige Orientierung geben. Denn seit Einführung der Gemeinschaftswährung im Jahr 1999 notierte der Euro knapp die Hälfte der Zeit unter der Marke von 1,20 Dollar – zeitweise sogar unter der Parität. In diesem Zeitraum lag die Teuerungsrate mit 1,3 Prozent deutlich niedriger als in der restlichen Zeit.

P2News/Packenius, Mademann und Partner GmbH

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