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Vorhofflimmern wird zur Volkskrankheit

Bereits heute leiden mehr als eine Million Bundesbürger unter Vorhofflimmern. Rund acht von zehn Gesundheitsexperten erwarten, dass sich diese Zahl in der Zukunft weiter erhöhen wird. Ein Drittel rechnet sogar mit einer deutlichen Zunahme. Das spiegelt sich auch in steigenden Behandlungskosten für Vorhofflimmerpatienten wider. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Vorhofflimmern“ vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung in Kooperation mit dem Handelsblatt.

Vorhofflimmern ist die am weitesten verbreitete Rhythmusstörung. Das Herz gerät dabei quasi aus dem Takt: Es kommt zu sehr rasch aufeinander folgenden, nicht geordneten Impulsen vom Vorhof an die Herzkammer. Aufgrund der Zunahme von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht sowie der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung ist diese in Deutschland bisher wenig bekannte Krankheit weiter auf dem Vormarsch. So rechnen Epidemiologen nicht zuletzt wegen des demografischen Wandels damit, dass es im Jahr 2050 rund 2,5 bis drei Mal so viele Patienten mit Vorhofflimmern geben wird wie heute.

Entsprechend werden auch die Kosten für die Behandlung von Vorhofflimmern steigen. Davon sind sechs von sieben Befragten überzeugt; die Hälfte von Ihnen geht sogar von einer deutlichen Zunahme der Ausgaben für die Behandlung von Vorhofflimmern aus. Rund acht bis zehn Mal jährlich geht ein Patient mit dieser Krankheit in Deutschland zum Arzt. Zusammen mit Krankenhausbehandlungen und Medikamenten entstehen damit Kosten für das Gesundheitssystem pro Patient und Jahr von bis zu 8.000 Euro.

Nicht berücksichtigt sind dabei die Folgekrankheiten, die durch Vorhofflimmern begünstigt werden. So erhöht das aus dem Takt geratene Herz beispielsweise das Risiko für Schlaganfall um das Fünffache. Auch Herzinfarkt, Kammerflimmern oder plötzlicher Herztod können durch Vorhofflimmern ausgelöst werden. Entsprechend groß ist das Sterberisiko für Erkrankte. Gesundheitsexperten halten die Krankheit daher für lebensbedrohlich.

P2News/IMWF

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