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Vor dem Weltklimagipfel – Das große Pokern

Kein Geld, kein Abkommen. Indien hat am Donnerstag noch einmal klargestellt, was ohnehin alle wussten: Ohne Vorleistung der Industriestaaten, ohne eine klare Verpflichtung der USA zum Klimaschutz wird beim UN-Gipfel in Kopenhagen nichts Wesentliches herauskommen. Es sieht nicht gut aus für die großen Visionen. Doch vieles, was nun aus den Delegationen nach draußen dringt, ist bewusst gestreut. Das Ritual vor Klimakonferenzen war es stets, den Streit zu betonen, die Messlatte tief zu hängen und den Mini-Konsens als Triumph zu feiern. Man darf nicht vergessen: Die UN-Spielregeln wollen es, dass der Klimagipfel dann endet, wenn alle Vertragsstaaten zugestimmt haben. Kopenhagen ist ein großes Pokerspiel: Es wird geblufft, taktiert, auf Risiko gespielt. Bei allem Streit: Noch ist nichts gescheitert. Es stimmt ja, was der neue Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sagt: Der Klimagipfel ist die wichtigste Wirtschaftskonferenz seit vielen Jahren. USA und China haben unlängst ein Abkommen zur technischen Zusammenarbeit geschlossen – ein Milliardengeschäft. Also: Abwarten.

P2News/Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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Ein Kommentar

  1. Man sollte, wenn man es mit dem Klima wirklich ernst meint, nur Mitglied bei der CDU werden. Hier meine Bewerbung!

    Hallo Ihr Christen!

    Retter des Planeten Erde (ein Werk Gottes!). Ich möchte gerne bei Euch Mitglied werden.
    Da Ihr der RWE in der Heide/Niedersachsen erlaubt nach Öl zu bohren (am Tag des Weltklimagipfels) Habt Ihr Gott ein Zeichen gegeben das Ihr die Problematik des CO2-Ausstoßes erkannt habt. Der „Liebe Gott“ wird Euch ein Platz im Paradies sichern. Ich habe dank Euerer Initiative erkannt, dass nun die Förderung weiterer fossiler Energieträger sehr wichtig ist. Mehr CO2-Ausstoß heißt mehr Klimakatastrophen, wodurch es mehr Ernteausfälle gibt. Das habe ich im Kinderprogramm so gelernt. Nun weniger Essen heißt es gibt weniger Dicke und so werden die Krankenkassen entlastet und die Lohnnebenkosten sinken. Das ist sehr wichtig für die Industrie sagt mein Papa. Außerdem gibt es weniger Menschen auf der Erde (die Dünnen, da diese jetzt verhungern), die ganz sicher in den Himmel kommen und so bleiben mehr Rohstoffe für uns übrig und ich kann mir auch in der Zukunft viele Autos leisten.

    Euer zukünftiger Parteifreund Hänschen

    Noch ein Zitat meines großen Vorbildes, vielleicht gefällt es Euch ja auch! Ratet mal, wer das war?

    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

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