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Volkswagen – Weltpremiere des Concept BlueSport

Volkswagen eröffnet das neue Jahr mit der Präsentation eines automobilen Traums – einem erschwinglichen, ungewöhnlich sparsamen und dabei höchst agilen Mittelmotor-Roadster. Name: Concept BlueSport. Status: Studie. Dynamik: pur. Verbrauch: durchschnittlich 4,3 l/100 km respektive 55 mpg; weniger als jeder andere Sportwagen. Positionierung: ehrlicher, emissionsarmer Roadster (113 g/km CO2), der jeden Kilometer, jede Meile zum Fahrerlebnis macht. Weltpremiere: Detroit, Michigan, am 11. Januar 2009.

Comeback kompakter Agilität

Hinter den zwei Sportsitzen des 3,99 Meter langen Concept Blue-Sport (Achslastverteilung: 45:55) sorgen ausschließlich aufgeladene TDI- oder TSI-Motoren für Dynamik – Hightech-Antriebe, die wenig verbrauchen, aber viel leisten. Im Fall des jetzt in den USA präsentierten Concept BlueSport ist es ein 132 kW / 180 PS starker Clean Diesel (TDI) mit Common-Rail-Einspritzung und nachgeschaltetem NOx-Speicherkat. Bereits ab 1.750 U/min – also direkt aus dem Drehzahlkeller heraus – entwickelt der 2,0-Liter-Turbomotor bereits ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern. Das entspricht der Kraftentfaltung eines rund 300 PS starken Sechszylinder-Benziners! Ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe – das sparsamste und agilste Getriebesystem der Welt – überträgt die Kraft an die Hinterräder. Geschaltet wird entweder automatisch oder via Schalttasten am Lenkrad. In nur 6,6 Sekunden ist der Sportwagen 100 km/h NAIAS Detroit 2008 / Volkswagen / 3 schnell (0-60 mph: 6,2 Sekunden); die Höchstgeschwindigkeit beträgt 226 km/h (140 mph).
Es sind die Eckdaten einer neuen und zugleich klassischen, europäischen Sportwagen-Philosophie. Der Concept BlueSport avanciert dabei zu einem Auto, das sehr viel Spaß macht und gleichzeitig ein
unübersehbares Statement in Sachen Nachhaltigkeit setzt. Fakt ist: Sollte der Concept BlueSport in Serie gehen, könnte er eine Renaissance der kompakten Roadster einleiten. Fakt ist auch: Dieses Auto schlägt sich im urbanen Umfeld der Metropolen ebenso gut wie auf kurvenreichen Landstraßen und den großen Fernverbindungen.

[tab:Video] [swfobj src=“http://p2news.com/mediendienst/main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=134990″] [tab:Bilder] [tab:Konzept]

Konzept ohne Kompromisse

Volkswagen definierte im Rahmen der Fahrzeugentwicklung allein zwei Ziele: maximaler Fahrspaß bei minimalem Verbrauch. Und so wurde ohne Kompromisse ein Mittelmotor-Sportwagen realisiert, der von vornherein auf niedriges Gewicht und höchste Agilität setzt: Der Concept BlueSport bringt – obwohl Klassenbester in Sachen Karosserie-Steifigkeit – weniger als 1.200 athletische Kilogramm auf die Waage. Ergebnis: Eine mehr als souveräne Performance in jeder Lebenslage sowie besagte Verbrauchs- und Emissionsvorteile. Erreicht wurde das niedrige Gewicht durch konsequenten Leichtbau (unter anderem kommen das mit 27 Kilogramm leichteste Softtop der Klasse sowie Hauben aus Aluminium zum Einsatz) und ein Karosserielayout mit knackig-kompakten Dimensionen. Trotz aller Sportwagen-Faszination mit an Bord: ein gehöriges Maß an Alltagstauglichkeit. Im vorderen Kofferraum etwa nimmt der Concept BlueSport 112 Liter Gepäck auf; im Pendant hinten können zudem weitere 70 Liter Gepäckvolumen verstaut werden. Macht zusammen 182 Liter – genug also für Arbeitsunterlagen oder den Trip zu zweit in das lange Wochenende. Lang sind übrigens auch die Distanzen zwischen zwei Tankstopps: Bei einem Tankvolumen von 50 Litern und einem Verbrauch von besagten 4,3 Litern ergibt sich NAIAS Detroit 2008 / Volkswagen / 4 eine theoretische Reichweite von mehr als 1.150 Kilometern (über 710 Meilen).

Positiv auf die Reichweite, den Verbrauch und die Emissionen wirken sich auch zwei Technologien aus, die künftig mehr und mehr selbstverständlich werden könnten und beim Concept BlueSport zum sogenannten Eco-Modus gehören: eine Start-Stopp-Automatik und die Rekuperation. Die große Stunde der Start-Stopp-Automatik schlägt im Stadtbetrieb: Kommt der Concept BlueSport zum Beispiel an einer roten Ampel zum Stehen, wird automatisch der Motor abgestellt.
Sobald die Ampel wieder grün wird, reicht das Antippen des Gaspedals, um den Motor blitzschnell zu starten. Das Ganze ist absolut intuitiv bedienbar und spart in der City bis zu 0,2 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Darüber hinaus wird vorrangig beim Verzögern des Concept BlueSport Energie von der Lichtmaschine erzeugt (Rekuperation), wodurch der Motor entlastet und der Verbrauch weiter reduziert wird.

[tab:Design I.]

Design ohne Effekthascherei

Für die Gestaltung des in Flexsilber lackierten und mit einem orangefarbenen Stoffverdeck ausgestatteten Concept BlueSport zeichnet das Team um Klaus Bischoff (Leitung Design der Marke Volkswagen) und Thomas Ingenlath (Leiter Design Center Potsdam) verantwortlich. „Das Design des Concept BlueSport“, so Klaus Bischoff, „stellt eine perfekte Synthese von Technik und Ästhetik dar.

Die Form ist sehr klar und auf das Wesentliche reduziert; der Karosseriekörper selbst ist schlank und linear aufgebaut.“ Thomas Ingenlath ergänzt: „Aus diesem Fahrzeugkörper treten dann kraftvoll die kreisrunden Radläufe hervor, wie bei einer Skulptur sind sie dreidimensional herausgearbeitet. Die radialen Flächen, Kanten und Verschneidungen betonen die Räder und damit die Agilität des Concept BlueSport. Die seitlichen Lufteintrittsöffnungen sind Erkennungsmerkmal des Mittelmotorlayout, ihre volumenreduzierende Ausgestaltung visualisiert das sportlich niedrige Fahrzeuggewicht.„

Kraftvolle Proportionen

Die Proportionen des Concept BlueSport führen dabei zu einem außerordentlich kraftvollen und souveränen Erscheinungsbild. Neben der niedrigen Höhe von 1,26 Metern sind es Fakten wie der im Vergleich zur Gesamtlänge von rund vier Metern groß ausfallende Radstand (2,43 Meter) und die im Verhältnis zur Breite (1,75 Meter) ebenfalls üppigen Spurweiten, die das Bild prägen. Vorne zeigt der Sportwagen eine Spurweite von 1,49 Metern; hinten sind es 1,52 Meter.

Die Dimensionen in Summe verdeutlichen, dass die kraftvoll gezeichnete Karosserie des Concept BlueSport einerseits deutlich kürzer und flacher als etwa beim bereits in Europa eingeführten Scirocco ist, gleichwohl aber länger und sehr viel breiter als zum Beispiel im Fall des aktuellen Polo ausfällt. Und mit genau diesen Proportionen steht der Roadster besonders kraftvoll auf den neu gestalteten 19-Zoll-Leichtmetall-Speichenfelgen.

[tab:Design II.]

Frontpartie-Design

Den Concept BlueSport kennzeichnet im Frontbereich eine erstmals mit dem Scirocco und dem aktuellen Golf vorgestellte neue Volkswagen Designsprache. Die Basis dafür bildet eine Design-DNA, die alle neuen Volkswagen prägen wird. Entwickelt wurde diese Design-DNA von Walter de Silva (Leitung Design des Volkswagen Konzerns), Flavio Manzoni (Leiter des Kreativ-Design der Volkswagen AG) und Klaus Bischoff. Sie bewahrt einerseits historische Elemente, zeigt andererseits aber eine Neuinterpretation des Volkswagen Designs. Vom Golf und Scirocco bekannt ist die dominante Doppelquer-Spange, wie sie vom schmalen Kühlergrill und dem lackierten Stoßfänger gebildet wird. Im unteren Bereich schließen sich über die gesamte Fahrzeugbreite große, schwarz gehaltene Lufteintrittsöffnungen an, in die – unter einem transluzenten, dunkel getönten Kunststoff – die LED-Blinker integriert wurden.

Welch großes Spektrum an Fahrzeugen mit diesen Stilmitteln realisiert werden kann, zeigt indes die Interpretation einzelner Features. Beispiel Scheinwerfer und Rückleuchten: Obwohl der Concept
BlueSport mit seinen Bi-Xenon-Frontscheinwerfern und LED-Heckleuchten wie selbstverständlich einen Volkswagen der Neuzeit abbildet, ist er doch extrem eigenständig. Die Roadster-Optik wird dabei durch Details wie das als schmales, c-förmiges Lichtband gestaltete Tagfahrlicht (im Gehäuse der Hauptscheinwerfer) oder die im Stile von Hochleistungssportwagen deutlich herausgearbeiteten Kotflügel förmlich mit Energie aufgeladen. Thomas Ingenlath, der den Concept BlueSport als verantwortlicher Projektdesigner entworfen hat, bringt es auf den Punkt: „Die Studie schaut einem mit starkem, souveränem Blick in die Augen, alles ist klar und präzise. Hier steht ein agiler Sportler, der auf eine aggressive Attitüde verzichten kann.“

Das alles hat System, wie Flavio Manzoni unterstreicht: „Einzigartig, einfach, universell – das ist der authentische Geist von Volkswagen: Klare Design-Merkmale in einer komplexen Welt – diese Leitphilosophie prägt das aktuelle Volkswagen Design. Es sind Fahrzeuge wie die Concept Cars Up! und Space Up! oder der Scirocco und Golf, in denen sich das Konzept der ästhetischen Klarheit ohne Kompromisse widerspiegelt. Und das haben wir mit dem Concept BlueSport nun weitergeführt.“

Heckpartie

Deutlich wird das beim ersten Blick auf die Heckpartie. Hier rahmen die aus dem Verlauf der hinteren Kotflügel entspringenden Linien eine Schulterpartie ein, die kaum dynamischer und klarer aussehen
könnte. Mittig gibt es einen großen in Wagenfarbe lackierten Streifen, dazwischen im oberen Bereich einen schmalen schwarzen Strich, der den Stoßfänger und die Motor- respektive Kofferraumhaube voneinander trennt. Prägnant auf dieser Achse, die auch die Rückleuchten verbindet, befindet sich das VW-Logo. Die Rückleuchten selbst zeigen mit ihrer Form bewusst Nähe zu den Scheinwerfern.
Die Leuchten weisen innen ebenfalls eine c-förmige LEDKomponente auf, die weit in die Nacht und extrem hell bei jedem Bremsvorgang strahlt. Oberhalb des VW-Logos wurde in den Heckdeckel
zudem die dritte Bremsleuchte integriert.

Nach unten hin prägt eine schwarze Querfläche das Bild, an deren äußeren Kanten – direkt neben dem Verlauf der Kotflügellinien – die Auspuffendrohre plaziert sind. Den Abschluss des Stoßfängers bildet eine aus den seitlichen Kotflügel- und Radlaufpartien abgeleitete Fläche, die in Wagenfarbe lackiert ist und zentral in der Mitte einen aerodynamisch als Diffusor angelegten Bereich aufweist.

Silhouette

Seitlich sind es erneut die – typisch für Volkswagen – kreisrunden Radläufe und Kotflügelaußenkanten, die Teil der klaren, präzisen, kraftvollen und höchst ästhetischen Linienführung sind. Zudem
bestimmen die extrem kurzen Überhänge das Design der Silhouette. Darüber hinaus sind es die Zehn-Speichen-Leichtmetallfelgen samt Reifen der Dimensionen 235/35 ZR19 (vorne) und 245/35 ZR19
(hinten), die komplett die großen Radhäuser ausfüllen und so eine Optik erzielen, wie sie sonst nur im Bereich der Supersportwagen geboten wird.

[tab:Innenraum]

Innenraum

Das Interieur eines Sportwagens sollte wie maßgeschneidert passen. Alles muss ideal erreichbar, bedienbar, kontrollierbar und von hoher Ästhetik sein. Genau das hat Volkswagen mit dem Concept Blue-Sport umgesetzt. Klaus Bischoff: „Der Innenraum zeigt Finesse im Detail und vermittelt eine hohe Technologie-Faszination. Das besondere Flair des Interieurs drückt sich in der architektonischen Reinheit der Komponenten aus.“

Einsteigen: Sofort ins Auge fällt der Touchscreen – eine intuitiv bedienbare Mensch-Maschine-Schnittstelle im Stile des in der Volkswagen Studie Up! realisierten Pendants. Es befindet sich direkt auf dem imaginären Getriebetunnel. Über den Touchscreen werden alle Info- und Entertainment-Funktionen gesteuert. Direkt davor – auf Höhe des einstigen Schalthebels – befindet sich ein multifunktionales Steuerungsrad, mit dem das Doppelkupplungsgetriebe bedient wird.

Oberhalb des Touchscreens sind indes die drei großen Drehregler der Zwei-Zonen-Klimaautomatik untergebracht. Sie befinden sich auf einem von vertikalen Stegen durchzogenen Cockpitteil; die Stege
sind Luftausströmer und Gestaltungsmerkmal zugleich. Werden die Regler der Klimaautomatik nach links in Richtung „kälter“ gedreht, wird das Display im Regler mehr und mehr blau; „rot“ färbt sich das Display, wenn die eingestellten Temperaturen höher werden. Ähnlich wie die Regler der Klimaanlage wurde der links vom Lenkrad positionierte Lichtschalter gestaltet. Farblich wird in den Cockpitschaltern mit ihrer Grundbeleuchtung zudem das Orange des Softtops wieder aufgenommen. Neu gestalteten die Designer auch die großen Rundinstrumente und das Multifunktionslenkrad. Es ist mit Tasten zur Steuerung des Audiosystems, des Telefons, des Bordcomputers und des Doppelkupplungsgetriebes (DSG) ausgestattet.

Perfekt in das Interieur eingepasst wurden die lederbezogenen Leichtbau-Sportsitze mit ihren einteiligen Rückenlehnen. Hinter den integrierten Kopfstützen mit eingearbeitetem VW-Zeichen befinden sich die Überrollbügel des Concept Bluesport. Direkt dahinter liegt das geöffnete Verdeck auf; die Bedienung des Softtops erfolgt per Hand. Dank einer klassischen Z-Faltung und des geringen Verdeckgewichts ist das in Sekundenschnelle geschehen – manchmal ist weniger eben mehr.

[tab:Technische Daten]
Technische Daten Concept BlueSport
[tab:END]

P2News

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