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Volkswagen verteidigt Dreifach-Führung

Rallye Dakar, 8. Etappe: Drei „Blaue“ an der Spitze: Volkswagen hat seine Dreifach-Führung auf der achten Etappe der Rallye Dakar von Antofagasta nach Copiapó souverän verteidigt. Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) belegten Tagesrang zwei und führen die Gesamtwertung mit 14.35 Minuten weiterhin vor ihren Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) und 22.28 Minuten vor Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) an. Die Rallye-Profis lieferten sich über die 472 Kilometer lange und extrem schwierige Prüfung durch Chile ein offenes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die offizielle Zeitnahme notierte nicht weniger als vier Führungswechsel. Zunächst tauschten die X-raid-BMW-Piloten Guerlain Chicherit (F) und Stéphane Peterhansel (F) an der Spitze die Plätze, bis etwa zur Mitte der Etappe Mark Miller für Volkswagen die Führung übernahm. Dann beherrschten die Vorjahressieger Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) im vierten Race Touareg das Geschehen, bis sie kurz vor Schluss – nach ihrem zweiten Reifenschaden – von Peterhansel abgefangen wurden. Peterhansel, der ebenfalls einen Reifenschaden zu beklagen hatte, rückte damit als bester Verfolger des Volkswagen Trios mit rund zwei Stunden Rückstand auf Gesamtrang vier vor. Nach jeweils zwei Reifenschäden erreichten Sainz, Miller, de Villiers und Al-Attiyah im Abstand von 3.32 Minuten die Tagesränge zwei bis fünf. Der achte „Dakar“-Tag war geprägt von einem etwa 400 Kilometer langen, extrem steinigen Abschnitt. Große Felsbrocken und Trial-artige Passagen machten diesen Teil der 472 Kilometer langen Wertungsprüfung zu einer Herausforderung für Fahrwerk und Reifen. Ständige Rhythmus-Wechsel verlangten von Fahrern und Navigatoren permanente Konzentration. Ein Dünen-Abschnitt mit weichem Sand beendete die Wertungsprüfung zwischen Antofagasta und Copiapó.

Kris Nissen, Volkswagen Motorsport-Direktor, sagt: „Ein perfekter Tag, denn alle vier Race Touareg sind super gelaufen und wir liegen weiterhin mit drei Autos an der Spitze. Wir haben heute eine der schwierigsten Etappen überhaupt erlebt. Vor allem Fahrwerk und Reifen wurden extrem beansprucht. Die Etappe hat aber auch gezeigt, welch erstklassige Arbeit unsere Mechaniker am Ruhetag geleistet haben. Unsere Fahrer haben heute perfektes Material gehabt und der Race Touareg hat sich wieder als extrem robust und standfest erwiesen.“

P2News/auto-reporter

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