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Volkskrankheit Kopfschmerz – Tipps gegen das Schädelbrummen

Kopfschmerztabletten sollten nicht ohne ärztlichen Rat dauerhaft eingenommen werden. Durch die regelmäßige Einnahme können sich Dauerkopfschmerzen entwickeln

Die Schläfen pochen, es drückt, bohrt oder sticht: Fast jeder zweite Deutsche leidet regelmäßig unter Kopfschmerzen. Experten schätzen, dass es bis zu 250 unterschiedliche Kopfschmerzarten gibt. Die häufigste Form ist der pochend-ziehende Spannungskopfschmerz, von dem rund 29 Millionen Deutsche von Zeit zu Zeit betroffen sind. Die Techniker Krankenkasse (TK) gibt Tipps, die helfen können, Kopfschmerzen vorzubeugen beziehungsweise zu lindern:

Ein Spaziergang oder besser Sport an der frischen Luft kann Kopfschmerzen verhindern. Am besten sind Ausdauersportarten wie Walking oder Rad fahren. Dreimal 30 Minuten Training in der Woche schützt vor Attacken und kann die Schmerzen mildern. Stress ist oftmals Auslöser für Kopfschmerzen. Besonders gut eignen sich autogenes Training und die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen zum Stressabbau.

Wenn man zu wenig Wasser trinkt, wird das Blut zu dick, die Sauerstoffversorgung der Zellen lässt nach, der Kopf beginnt zu schmerzen. Zwei bis drei Liter am Tag beugen Flüssigkeitsmangel vor. Schlafmangel oder zu viel Schlaf können ebenfalls Kopfschmerzen auslösen. Am besten immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und wieder aufstehen.

Bei verspannten Muskeln können Wärmepackungen oder eine Föhn-Massage helfen: Hierzu den Föhn mit mäßig warmer Temperatur einige Minuten über Nacken, Schultern und Hinterkopf kreisen lassen. Auch ein warmes Vollbad entspannt die Muskulatur. Badezusätze mit Rosmarin fördern die Durchblutung und verstärken die entkrampfende Wirkung. Kopfschmerzen können aber auch durch Fehlbelastungen im Kiefer ausgelöst werden. Abhilfe kann eine Beißschiene für die Nacht schaffen.

Gelegentliche Kopfschmerzen können mit gängigen Schmerzmitteln behandelt werden. Die rezeptfreien Tabletten höchstens an zehn Tagen im Monat und maximal drei Tage hintereinander einnehmen. Sind die Schmerzen dann nicht verschwunden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Denn: Durch die regelmäßige Einnahme von Kopfschmerztabletten, oft in steigender Dosierung, können sich Dauerkopfschmerzen entwickeln.

Bei immer wiederkehrenden Beschwerden sollte man genau feststellen, um welche Art von Schmerzen es sich handelt.

P2News

News-Reporter
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