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Versteckte Kosten bei Investmentfonds

Investmentfonds bewähren sich auch in Krisenzeiten und sind im Allgemeinen eine beliebte Form der Geldanlage. Oft kennen sich gerade Kleinanleger aber zu wenig mit den anfallenden Kosten und deren Zusammensetzung aus. Ohne es zu bemerken, nehmen sie kostspielige Fondsanteile in ihr Depot auf und verlieren den Überblick über versteckte Gebühren. Das Börsenportal boersennews.de erklärt, worauf Anleger achten sollten und wie bei Fonds gespart werden kann.

Relativ bekannt unter den Kosten eines Investmentfonds ist der Ausgabeaufschlag. Darunter wird ein Aufpreis verstanden, der in der Regel zur Deckung der Vertriebskosten dient. Es gibt aber auch Fonds ohne Ausgabeaufschlag – sowohl im Internet als auch beim Bankberater. Hier lohnt sich der Vergleich um an dieser Stelle Kosten zu sparen.

Weiterhin stellt die TER (Total Expense Ratio) eine Art Betriebskosten für Fonds dar. Zu deren genauen Berechnung gibt es jedoch keine gesetzlichen Richtlinien, sodass die Angaben zur TER in den Verkaufsprospekten und Rechenschaftsberichten der Fondsgesellschaften meist nicht zu einer realistischen Bewertung des Investmentfonds ausreichen. Die durchschnittliche TER bei deutschen Aktienfonds beträgt zur Zeit zwischen 1,5 und 2,5 Prozent, was allerdings nur einen Bruchteil der Gesamtkosten ausmacht.

Anleger sollten darüber hinaus die Handelskosten im Auge behalten. Eine US-Studie ergab, dass insbesondere mittlere Handelsgebühren eine überdurchschnittliche Performance nach sich ziehen, während Fonds mit hohen Handelskosten nur unterdurchschnittliche Erfolge erzielen.

Gerade für Einsteiger ist es wichtig, die Kosten von Investmentfonds genau zu analysieren. Nur so lässt sich feststellen, wie viel Kapital eingesetzt werden muss, um den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen. Zwei Prozent weniger versteckte Kosten können über einen längeren Zeitraum eine Ertragssteigerung von 60 Prozent bedeuten.

P2News/unister

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