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Versicherungs-wirtschaft will Margen sichern

Versicherungswirtschaft will Margen durch zunehmende Automatisierung im Standardgeschäft sichern – Indatex Jahreskonferenz 2008: Makler und Versicherer müssen Verwaltungsaufwand reduzieren

Versicherer, Makler und Hersteller von Maklerverwaltungsprogrammen haben sich bei der Indatex Jahreskonferenz 2008 in Bonn Königswinter darauf verständigt, stärker zu kooperieren. Denn: Neue Rechtsvorschriften, kürzere Produktlebenszyklen und die zunehmende Bedeutung des Vertriebskanals Makler verlangen vor allem im Standardgeschäft nach Automatisierung der Geschäftsabläufe. Die Lösung hierfür ist die Abwicklung über die Indatex-Plattform. Sie ermöglicht es dem Versicherer, automatisiert zu policieren und verschafft dem Makler den Vorteil, die Bearbeitungszeit für den kompletten Antragsprozess um zwei Drittel zu reduzieren.

„Nur wenn in der Antragsverarbeitung und im Änderungsgeschäft Prozesse konsequent weiter automatisiert werden, kann die Branche ihre Margen schützen“, sagt Klaus Stehle, Vorstand der Indatex AG. „Um profitabel zu arbeiten, müssen Makler und Versicherer die Zeit für herkömmliche Antragsprozesse im Standardgeschäft drastisch reduzieren.“ Aktuell führt jedoch die Verarbeitung von Kundendaten durch verschiedene Kommunikationswege wie Papier, Fax, Telefon und Internet zu Medienbrüchen und zu einer hohen Fehlerquote. „Rund 20 Prozent aller erstellten Policen sind fehlerhaft und müssen aufwändig korrigiert werden“, sagt Stehle.

Durch die elektronische Datenübergabe aus dem Maklerverwaltungsprogramm an die Indatex-Plattform und die anschließende Plausibilisierung der Daten können diese fehlerfrei in das System der Versicherer übertragen werden. Versicherungsunternehmen erhalten auf diese Weise ausschließlich korrekte und vollständig ausgefüllte Anträge, die ihren Annahmerichtlinien entsprechen und deshalb automatisiert verarbeitet werden können. Makler erhalten gleichzeitig die aktuellen Versicherungs- und Tarifdaten zurück in ihr Maklerverwaltungsprogramm. Den Zeit- und Kostengewinn können Versicherer und Makler in den Kundenservice sowie in den Verkauf margenstärkerer, individualisierter Versicherungsprodukte investieren.

Experten diskutierten im Rahmen der Konferenz am 9. und 10. Oktober über die effiziente Zusammenarbeit von Maklern und Versicherern. Dazu gehörten u.a. Wolf-Uwe Dings, Vorstand HDI Gerling Firmen und Privat Versicherung, Jürgen Schulz, Vorstand Maklervertrieb Sach Zurich Gruppe Deutschland, Manfred Bauer, Vorsitzender des Vorstandes Janitos Versicherung und Roy Loeschner, Head of Global Operations Allianz Global Corporate & Speciality.

P2News

(Foto: Schwäbisch Hall/News-Reporter)
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