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Verschwendung von Brot durch falsche Lagerung

Für 94 Prozent der Bundesbürger gehören Brot und Backwaren täglich auf den Speiseplan. Seit Jahren liegt der Konsum stabil auf hohem Niveau, zuletzt erreichte er statistisch gesehen rund 83 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Doch davon wird längst nicht alles gegessen, weiß Prof. Dr. Meinolf Lindhauer. Er ist wissenschaftlicher Leiter der Brotprüfung, die das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) diese Woche in Berlin durchführt. Dort werden über 1.700 Brote und Kleingebäcke qualitativ untersucht.

Die Deutschen sind verschwenderisch mit ihrem Brot. Nach Angaben
des Verbandes Deutscher Großbäckereien werden nur etwa 56 Kilogramm
an Brot und Backwaren tatsächlich verzehrt. „Der Rest wandert in
Privathaushalten in den Müll“, bedauert Prof. Lindhauer. Gründe
hierfür seien vor allem falsche Aufbewahrung und Verderb. Für eine
optimale Qualität von Brot und Backwaren sollten Verbraucher nach
Aussage des DLG-Experten deshalb einige wichtige Regeln beachten:
– Brote und Brötchen mit hohem Weizenmehlanteil wegen
Schimmelgefahr nicht zu lange lagern (höchstens 3 Tage);
lieber öfter und in kleineren Portionen kaufen
– Sorten mit hohem Roggenanteil halten sich gut drei Tage
– Brote und Brötchen grundsätzlich bei Zimmertemperatur
lagern
– Möglichst luftdichte Aufbewahrung schützt vor dem
Austrocknen
– Brot gehört nicht in den Kühlschrank, es verliert dort
schnell an Geschmack. Eine Ausnahme ist eine feuchtwarme
Witterung im Sommer.
– Regelmäßige Reinigung des Brotbehälters mit Essig oder
Essigessenz-Lösung
– Tipp: In der Haushalts-Gefriertruhe oder in geeigneten
TK-Fächern kann Brot einige Wochen ohne Qualitätseinbußen
lagern. Man sollte es portioniert in Gefrierbeuteln
verpacken, um es dann nach Bedarf auftauen zu können.

P2News/DLG e.V.

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